Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Erwerbsschaden


| 12.03.2005 12:21 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Lese hier im Forum verschiedene Auskünfte über Erwerbsschaden.
Meine spezielle Frage lautet:
Kann man auch noch einen Erwerbsschaden geltend machen, wenn man aus betrieblichen Gründen gekündigt wurde, bzw. das Arbeitsverhältnis im beiderseitigem Einvernehmen gelöst hat, und kurz vor dem Ausscheiden nachträglich die BU anerkannt wurde?
Danke für Ihre Antwort.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Guten Tag,

Voraussetzung für die Anerkennung eines Erwerbsschadens ist, daß der geminderte Erwerb ursächlich auf den Schadensfall zurückzuführen ist. Wenn die Berufsunfähigkeit auf den Schadensfall zurückzuführen ist, können Sie Schadensersatz geltend machen.

Wenn allerdings das Arbeitsverhältnis rein aus betrieblichen Gründen aufgelöst wird, ohne daß der offensichtlich geminderte Gesundheitszustand ursächlich ist, können Sie keinen Schaden geltend machen. Vielleicht geben Sie mir noch ein paar Details hinsichtlich des Schadensfalles und der oben genannten Problematik.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 14.03.2005 | 10:54

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Weiß,
herzlichen Dank für die schnelle Antwort.
Die Anerkennung der Berufsunfähigkeit (u.a.40% MdE, 60% GdB mit dem Eintrag G ) ist auf den Schadensfall zurückzuführen.5 Monate später wurde ich auch von der BfA unfallbedingt erwerbsunfähig geschrieben.
Spielt bei dieser Sachlage die Auflösung des Arbeitsverhältnis überhaupt eine Rolle? Ich kann ja als Erwerbsunfähiger keine neue,gleichwertige Arbeit antreten bzw. bekommen,so daß zumindest spätestens nach der Anerkennung der EU ein allgmeiner Erwerbsschaden vorliegt,zumindest in Höhe der 40% MdE. M.E. müßte doch die gegenerische Versicherung dafür eintreten.
Ich habe den Rentenantrag aufgrund meiner gesundheitlichen Situation schon 1 Jahr vor meinem Ausscheiden gestellt.Da mir die EU kurz vor meinem Austritt in Aussicht gestellt wurde, habe ich der Auflösung meines Vetrages zugestimmt, da mein AG auch in Zahlungsschwierigkeiten geraten war.(Mittlerweile Konkurs)
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.03.2005 | 09:26

Guten Morgen,

problematisch in Ihrem Fall der sogenannte Kauselzusammenhang. Wenn das Arbeitsverhältnis unabhängig von dem Gesundheitszustand aus betrieblichen Gründen aufgelöst worden ist -wofür natürlich die jetzt eingetretene Insolvenz spricht-, hat die Auflösung nichts mit dem Schadensfall zu tun. Die Beendigung wäre ohnehin eingetreten.

Hier wird die Gegenseite eine Zahlungspflicht verneinen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"schnelle und präzise Antwort.Sehr zu empfehlen.Danke"
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER