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Erwerbminderungsrente

| 25.08.2018 16:36 |
Preis: 51,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von


Guten Tag,
Ich beziehe ab den 01.03.2018 eine Rente wegen voller Erwerbsminderung. Diese ist befristet bis zum31.12.2019 Ab August 2017 wurde ich bei einer Firma befristet angestellt. Diese Arbeit endet am 31.08.2018. So habe ich 12 Monate gearbeitet und hätte jetzt Anspruch auf Arbeitslosengeld I. Durch den Hinzuverdienst, wurde die Rente neu berechnet und um 30 % gekürzt. Mir wurde gesagt, die nächste Anpassung erfolgt erst im Januar 2019, dabei habe ich ab September keinen Hinzuverdienst mehr. Höchstens wenn ich dann ALG I bekomme. Die Änderung und eine Kopie des ablaufenden Arbeitsvertrages habe ich an die Rentenversicherung geschickt. Wie muß ich jetzt vorgehen ? Im Normalfall würde ich jetzt im September einen Antrag auf ALG I stellen.
Vielen Dank !!!!
25.08.2018 | 18:54

Antwort

von


(491)
Schlosserstraße 24
26441 Jever
Tel: 044619090818
Web: http://www.rechtsanwalt-rieken.de/
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es stellt sich zunächst einmal die Frage, ob das ALG I höher ist als die volle Erwerbsminderungsrente.

Sie haben einen Anspruch auf ALG I erworben. Allerdings müssen Sie dann dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Dazu müssen Sie leistungsfähig sein im Sinne des § 138 SGB III, das bedeutet, Sie müssen für mindestens 15 Stunden dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.

Eine volle EM-Rente erhält, wer weniger als 3 Stunden täglich (15 Stunden wöchentlich) zur Verfügung steht.

Allerdings hat das Bundessozialgericht festgestellt, dass nach Ablauf einer befristeten EM-Rente ein neuer Anspruch auf ALG I entsteht (Bundessozialgericht, Urteil vom 23. Februar 2017, B 11 AL 3/16 R ).

Je nachdem wie hoch die jeweilige Sozialleistung ist, würde ich Ihnen raten, sich zwar arbeitslos zu melden, aber den ALG I Anspruch dann entsprechend zu verschieben.

Dann fragen Sie sich noch, was mit der Kürzung ist. Wenn sich bei Bezug von Sozialleistungen etwas ändert, dann kann man (muss nicht) einen Antrag auf Neuberechnung stellen, denn § 60 SGB I (die Mitwirkungspflicht) wirkt dann in die andere Richtung und zwar in Richtung Behörde.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Grübnau-Rieken, LL.M., M.A.
Fachanwalt für Sozialrecht

Nachfrage vom Fragesteller 25.08.2018 | 23:54

Mein letzter Grundgehalt betrug 2621 Euro, ALG I bei 60 % wären 1572 Euro. Die Höhe der Erwerbsminderungsrente beträgt brutto 1015 Euro, davon erhalte ich im Augenblick 754 Euro brutto weil der Hinzuverdienst höher war als erlaubt. Netto werden 666 Euro Erwerbsminderungsrente ausgezahlt. Ich würde aber doch versuchen wollen zu arbeiten und daher mich als arbeitslos melden und bis zur nächsten Arbeit den ALG I beziehen. Wie mitgeteilt, ist die Rentversicherung über diese Veränderung informiert, eine neue Rentenberechnung sei erst im Januar möglic,h wurde mir mitgeteilt. Finanziell müßte ich aus Erspartem für eine unbestimmte Zeit leben, dazu Krankenversicherungsbeiträge selbst zahlen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.08.2018 | 08:34

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne wie folgt.

Dann lohnt es mehr, ALG I zu beziehen.

Schönen Sonntag noch!

Mit freundlichen Grüßen

Grübnau-Rieken

Rechtsanwalt


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Bewertung des Fragestellers 28.08.2018 | 10:35

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 28.08.2018
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ANTWORT VON

(491)

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26441 Jever
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Zivilrecht, Arbeitsrecht (Arbeiter und Angestellte), Versicherungsrecht, Medizinrecht, Fachanwalt Sozialrecht