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Erster Wohnsitz Australien zweiter Wohnsitz Deutschland

13.05.2008 23:37 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Guten Abend,

mein australischer Mann, unsere gemeinsame in Deutschland geborene 4-jaehrige Tochter und ich (gebuertige und Ausweis-Deutsche) haben vor, unseren gemeinsamen (ersten) Wohnsitz zu Beginn naechsten Jahres nach Australien zu verlegen. Dazu zwei Fragen:
1) Wir moechten einen (zweit)Wohnsitz in Hamburg, Deutschland behalten. Kommt auf uns eine Zweitwohnsitzsteuer zu, wie hoch ist sie und auf welcher Basis wird diese berechnet (d.h. macht z.B. die Hoehe der Miete einen Unterschied)? Aus einem Infoblatt der dt. Botschaft in Neuseeland ist mir bewusst, dass ein solche Wohnung gewisse Mindestanforderungen hinsichtlich Groesse, Kochstelle, Bad und Schlafgelegenheit erfuellen muss. Mich wuerde in diesem Zusammenhang auch interessieren, ob es sich dann noch um eine "Zweit"-wohnung handelt, da durch den Hauptwohnsitz in Australien die Mietwohnung in Hamburg ja zum alleinigen Wohnsitz in Deutschland wuerde.

2) Ich habe vor, ein Wertpapierdepot bei einer online Bank hier in Deutschland zu behalten. Wie werden die Einkuenfte daraus besteuert und wie ist das Prozedere (d.h. was fuer eine "Steuererklaerung" werde ich angeben muessen und wie) angesichts der Tatsache, dass mein Mann und ich beabsichtigen, in Australien einer abhaengigen Beschaeftigung nachzugehen, Einnahmen aus derer auch dort voll besteuert werden(im "PAYE-Paye as you earn" System). Ich weiss, dass ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und Australien besteht.
Mit freundlichen Gruessen

Sehr geehrte Fragestellerin,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Fragen wie folgt:

1.Voraussetzung für die Pflicht zur Zahlung der Zweitwohnungssteuer nach der Hamburgischen Zweitwohnungsteuer (HmbZWSt) ist, dass Sie neben Ihrer Hauptwohnung noch eine Nebenwohnung unterhalten.
Hier haben Sie aber durch Ihren Umzug ins Ausland keinen "Erstwohnsitz" mehr in Deutschland und somit auch keine Hauptwohnung und Nebenwohnung in Deutschland, so dass Sie keine Zweitwohnungssteuer zahlen müssen.
2.Wenn Sie weder Ihren Wohnsitz noch Ihren gewöhnlichen Aufenthalt in Deutschland haben, so sind Sie lediglich beschränkt steuerpflichtig hinsichtlich Ihrer inländischen (deutschen) Einkünfte. Diese sind in § 49 EStG abschließend aufgezählt. Veräußerungsgewinne zB von Fondsanteilen zählen nur dann zu den inländischen Einkünften, wenn diese hier in Form von Tafelgeschäften abgewickelt werden. Werden die Fondsanteile also nicht in physischer Form durch Sie selbst verwahrt, so findet die zukünftig geltende deutsche Abgeltungsteuer keine Anwendung. Dividenden bzw. Zinsen können nach Art. 10 und 11 DBA D-AUS in Deutschland besteuert werden.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.
Mit besten Grüßen
RA Hermes
auch Fachanwalt für Steuerrecht

www.kanzlei-hermes.com
Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!

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