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Ersteigerte Ware (April 2009) bis dato nicht geliefert;

27.07.2009 16:56 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo! Habe April 09 ein Polsterbett ersteigert,Geld überwiesen und 6 Wochen Lieferfrist abgewartet.Dann habe ich reklamiert,musste aber anschliessend verreissen,war aber der Überzeugung,dass nun alles klar geht.Von wegen! Ende Mai war der "Firma"weder bewusst,dass sie für das längst kassierte Geld,liefern musste,noch war irgendein Transport organisiert.Nach längerem hin und her telefonieren,wurde,von "einer"Spedition mit mir ein Liefertermin vereinbart,der aber nicht eingehalten wurde.Weder Spedition noch Firma(die das Polsterbett herstellt)haben sich anschliessend,über Tage gemeldet!Nach nochmaligem,mailen,telefonieren,hab ich am 10.07.09 nochmals 449 Euro für Matratzeund Lattenrost "blitzüberwiesen",was von der Firma aber erst nach cca 8 Tagen bestätigt wurde.Habe jedesmal betont,dass es mir sehr dringend ist,da die Wohnung (Studenten-)nicht benutzt werden kann,ich schon 5 Monatsmieten,umsonst bezahlt habe,sowie ein 1/2 Arbeitstag vertan habe!!Grosszügig,und keines Unrechts bewusst,sagte man mir nun für den 25.07.09 von 9:00-12:00 ein Termin zu!und wurde wieder versetzt!Diesmal hatte ich aber Handwerker bestellt und auch bezahlt!!
Nach meinem heutigen Anruf in der Firma,sagte man mir schon wieder die Spedition sei die Schuld!!(die angeblich das erste Mal eine Hauptstrasse in Heidelberg!! nicht gefunden hat)und diesmal
,war noch nicht ganz klar warum die Spedition eine Schuld hatte,die Firma aber,dass versicherte man mir,ist unschuldig!!
Meine Frage:wie lange,wie oft muss ich dies noch mitmachen??Welche Rechte ,Ansprüche habe ich(vermutlich an die Firma)??Wer
steht für den Schaden(Handwerker,Miete) ein?Ist ein telefonisches Abkommen oder Terminvereinbarung nicht bindend??Konnte mich natürlich nicht 100% absichern,dass ich mit der Spedition gesprochen habe und nicht mit der Firma.

27.07.2009 | 17:04

Antwort

von


(892)
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Grundsätzlich ist der Verkäufer dafür veranwortlich, dass ein vereinbarter Liefertermin eingehalten wird. Auch wenn Sie den Termin nicht mit dem Verkäufer, sondern mit der Spedition ausgemacht haben, so bleibt der Verkäufer Ihr Ansprechpartner, denn nur dieser ist Ihr Vertragspartner. Die Spedition handelt ja im Auftrag des Verkäufers.

Wenn Sie nachweisen können, dass eine Terminvereinbarung nicht eingehalten wurde, können Sie Schadensersatzansprüche gegen den Verkäufer geltend machen - Voraussetzung dafür ist aber, dass den Verkäufer oder die Spedition ein Verschulden an der Nichteinhaltung des Termines trifft. Das müsste im Einzelnen geprüft werden.

Sie sollten nun dem Verkäufer eine letztmalige Frist zur Lieferung der Möbelstücke setzen.

Nach fruchtlosem Fristablauf werden Sie vom Kaufvertrag zurücktreten dürfen und Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises und etwaige Mehrkosten als Schadensersatz geltend machen können.

Sie können und sollten die Angelegenheit dann aber einem Anwalt übergeben, der Ihre Rechte vertritt. Die dann anfallenden Kosten wären als Verzugsschaden vom Verkäufer zu erstatten.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen und die weitere Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Bei Bedarf kontaktieren Sie mich bitte unter <info@rechtsanwalt-schwartmann.de> oder telefonisch unter 0221-3559205.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

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