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Erste Abmahnung nach 30 Jahren Firmenzugehörigkeit

04.03.2021 17:56 |
Preis: 51,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Kürzlich wurde mir eine Abmahnung ausgesprochen die ich in einer Gegendarstellung als unbegründet nicht anerkannt habe und um Rücknahme gefordert habe. Heute hat mir mein Vorgesetzter mit Zeuge mündlich mitgeteilt dass die Abmahnung nicht zurück gekommen wird.
Welche weitere Vorgehensweise würden Sie empfehlen. Ich befinde mich derzeit in ATZ welche am 30.10.2022 in die passive Phase wechselt.
04.03.2021 | 18:28

Antwort

von


(101)
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04808 Wurzen
Tel: 03425-853355
Web: http://www.rechtsanwalt-wurzen.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie haben grundsätzlich drei Möglichkeiten gegen eine Abmahnung vorzugehen:

- Gegendarstellung, bei der Sie verlangen, dass sie, falls die Abmahnung nicht zurückgenommen wird, zur Personalakte genommen wird.

- Klage gegen die Abmahnung auf Entfernung aus der Personalakte.

- Abwarten.


Sie sind ja bereits nach Variante eins vorgegangen, wobei Sie noch sicherstellen sollten, dass Ihre Gegendarstellung auch zur Personalakte genommen wird.

Von einer Klage rate ich in der Regel ab. Sie können im Wege der Klage auf Entfernung der Abmahnung zwar prüfen lassen, ob sie formal „richtig" ist (hier werden oft Fehler gemacht) und ob sie inhaltlich gerechtfertigt ist. Erforderlich ist dies jedoch nicht und würde das Arbeitsverhältnis weiter belasten.

Die wesentliche Funktion der Abmahnung in rechtlicher Hinsicht (sie kann natürlich auch dazu benutzt werden, um den Arbeitnehmer einzuschüchtern oder zu „disziplinieren") ist die Vorbereitung einer Kündigung. Wird später tatsächlich gekündigt, kann aber dann im Rahmen des Kündigungsschutzprozesses (der dann ohnehin unvermeidlich ist) auch die Wirksamkeit einer Abmahnung geprüft werden. D.h., Sie könnten dann „im Ernstfall" immer noch geltend machen, dass die Abmahnung ungerechtfertigt war und dazu auch auf Ihre Gegendarstellung (die dann hoffentlich auch in der Personalakte ist) verweisen.

Wenn keine zwingenden Gründe dafür sprechen, sich hier sofort zur Wehr zu setzen, die ich Ihrem Sachverhalt nicht entnehmen kann, ist der meiner Meinung nach grundsätzlich beste Weg, abzuwarten, ob tatsächlich auf der Grundlage der Abmahnung eine Kündigung erfolgt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Michael Kinder

ANTWORT VON

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