Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Erstberatungsgebühr korrekt

| 10.10.2008 17:14 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Tanja Stiller


Sehr geehrte Damen und Herren Rechtsanwälte,
ich habe in Erwartung einer möglichen gerichtlichen Auseinandersetzung telefonisch einen Anwalt kontaktiert.

Nach einem ersten telefonischen Gespräch habe meine Unterlagen zur Kenntnisnahme an die Kanzlei gefaxt.
Bei einem zweiten telefonischen Gespräch habe ich um Rat gebeten, ob mein Vorgehen (eine geforderte Darlehenssumme, nicht aber die geforderten Verzugszinsen zu überweisen) korrekt war - lt. Auskunft des Anwalts war es tatsächlich rechtens. Da die erwartete gerichtliche Auseinedersetzung bislang noch nicht in Gang kam, fand ein weitergehendes Beratungsgespräch (noch) nicht statt.

Ich habe nun vom Anwalt folgende Rechnung erhalten:
Erstberatungsgebühr gem. § 34 I 3 2. Alt. RVG --- 190,00 €
Post- und Telekommunikationspauschale, Nr. 7002 VV --- 20,00 €
Umsatzsteuer (MWSt), Nr. 7008 VV (19,00 %) --- 39,90 €

Zwischensumme --- 249,90 €
abzgl. Rechtsschutzversicherung --- -99,90 €

Endsumme = vereinbarte Selbstbeteiligung mit der Rechtsschutzversicherung --- 150,00 €

Das kommt mir für zwei Telefonate ein bißchen viel vor. Ist die Rechnungsstellung korrekt? (ein "Ja" oder "Nein" als Antwort reicht mir!)

Vielen Dank!

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für die Einstellung Ihrer Frage.

Zuerst möchte ich Sie daraufhin weisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll, die in keinem Fall die Beratung durch eine Kollegin/ einen Kollegen vor Ort ersetzen kann.
Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung komplett anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Ihre Frage beantworte ich aufgrund, der von Ihnen erhaltenen Angaben und dem eingesetzten Betrag wie folgt:

Die Höhe des Beratungshonorars ergibt sich aus § 34 RVG .

Danach gilt, dass wenn keine Vereinbarung getroffen worden ist, der Rechtsanwalt Gebühren nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts erhält.
Ist der Auftraggeber Verbraucher, beträgt die Gebühr für die Beratung oder für die Ausarbeitung eines schriftlichen Gutachtens jeweils höchstens 250 Euro zuzüglich Auslagen.
Für ein erstes Beratungsgespräch beträgt die Gebühr jedoch höchstens 190 Euro zuzüglich Auslagen und Mehrwertsteuer.

Nach Ihren Angaben hat der Anwalt Ihre Unterlagen geprüft und Sie diesbezüglich beraten.

Meines Erachtens ist die Rechnung korrekt.

Es tut mir leid, dass ich Ihnen keine erfreulichere Antwort geben konnte.
Dennoch hoffe ich, dass ich Ihnen weiterhelfen und eine erste rechtliche Orientierung bieten konnte.


Mit freundlichen Grüßen

Tanja Stiller
Rechtsanwältin




Bewertung des Fragestellers |

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin,
vielen Dank für Ihre klare Antwort. Da die Rechnung des Anwalts korrekt und üblich ist, habe ich nun ein gutes Gefühl für die weitere Zusammenarbeit mit dieser Kanzlei."