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Erstattungsanspruch Deutsche Bahn bei Verspätung mit Auslands-Fahrkarte

05.05.2015 11:07 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Geplant war folgende Fahrt:
Hamburg -> Hannover (Deutsche Bahn)
Hannover -> Köln (Deutsche Bahn)
Köln -> Paris (mit Thalys/SNCF)

Auf Grund einer baustellenbedingten Verspätung konnten wir am 03.04.2015 unseren Anschlusszug in Hannover nicht bekommen. Wir bekamen eine neue Verbindung auf einer anderen Strecke, so dass unser Reiseverlauf dann folgendermaßen ab Hannover weiterging:
Hannover -> Kassel-Wilhelmshöhe (Deutsche Bahn)
Kassel-Wilhelmshöhe -> Mannheim (Deutsche Bahn)
Mannheim -> Paris (Deutsche Bahn)

Die Strecke Mannheim - Paris mussten wir vor Ort im Zug komplett bezahlen, da unser Ticket nur bis Köln ausgestellt war und wir ab Köln die Tickets über den Thalys hatten und es keine Kooperation zwischen Deutscher Bahn und Thalys gibt. Das Ticket Mannheim-Paris kostete uns für 2 Personen ca. 300 €.

Zurück in Deutschland wollte ich nun die Thalys-Tickets (150 € - je 75 € Köln-Paris) erstattet bekommen, da wir sie ja verspätungsbedingt nicht nutzen konnten. Von Thalys bekam ich eine negative Aussage, da eine nachträgliche Stornierung der Tickets nicht möglich ist.

Ich habe daraufhin den Erstattungsanspruch gegenüber der Bahn geltend gemacht und auch dort nur die Erstattung des nicht genutzten Tickets Hannover-Köln zurück bekommen. Die Thalys-Tickets wurden mir nicht erstattet und es erfolgte auch keine Begründung, warum die Tickets, die ich auf Verschulden der Bahn nicht nutzen konnte, nicht erstattet wurden.

Nun meine Frage: Habe ich einen Erstattungsanspruch gegenüber der Bahn auch für die Thalys-Tickets? Wie gehe ich am besten vor, damit ich noch an die 150 € für die nicht genutzten Thalys-Tickets komme?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

Leider erscheint Ihre Förderung wenig Aussicht auf Erfolg zu haben. Denn die Bahn haftet nicht für Folgeschäden aus einer Verspätung, wie einen Anschlussfähig - so auch vom Landgericht Frankfurt bestätigt (LG Frankfurt/Main, 15.10.2003 - 2/1 S 131/03).

Die dortigen Grundsätze dürften auf Ihren Fall entsprechend anzuwenden sein, so dass sich leider kein Anspruch ergibt.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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