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Erstattung von Zahlungen an Vermieter als Vermittler


13.10.2005 21:34 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Ich habe über Ebay eine Wohnung in Kroatien vermittelt.
Die Wohnung habe ich hier per Sofort-Kauf angeboten.
Wir hatten mit diesen eine Vereinbarung, wonach wir 20% des Reisepreises als Anzahlung nehmen würden und dieses unsere Vermittlungsprovision sei.
Die Käufer hatten dies auch bezahlt und eine Buchungsbestätigung bekommen. Vor Ort angekommen, sollte die Wohnung nicht mehr frei gewesen sein, die Vermieter vor
Ort hat der Familie wohl 3 andere Wohnungen angeboten, welche diese jedoch zuerst ablehnten.
Später sind Sie dennoch für 3 oder 4 Tage eingezogen.
Laut Aussage der Mieter haben diese den restlichen Reisepreis von 300 Euro an die Vermieter gezahlt und haben
sich diesen bei Ihrer Abreise nicht zurück zahlen lassen.
Als die Mieter dann wieder in Deutschland waren, wollten
Sie von mir die Anzahlung von Euro 150 und die angeblich
gezahlten 300 Euro erstattet haben. Da Sie die Wohnung nicht
genutzt haben, habe ich die 150 Euro zurück gezahlt und
Ihnen mitgeteilt, das ich für die anderen 300 nicht aufkommen kann, da das Geld nicht an mich sondern an den Vermieter gezahlt wurde. Dieser hat mir am Telefon mitgeteilt, das mit den Mietern alles geklärt seie.

Jetzt haben die Mieter einen Anwalt eingeschaltet, der
die 300 Euro zzgl. seiner Kosten einklagen will.

Habe ich da überhaupt eine Chance oder muss ich den evtl.
gezahlten Betrag erstatten.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst ist festzustellen, daß es sehr schwer ist, aus Ihrer Sachverhaltsschilderung schlau zu werden, da Sie einerseits von Käufern, andererseits von Vermieter und Mietern schreiben. Ich gehe aber davon aus, daß Sie den Abschluß eines Mietvertrages vermitteln wollten und Ihnen die Mietinteressenten dafür eine Provision gezahlt haben.

Sofern es nun nicht zum Abschluß des Mietvertrages gekommen ist, steht Ihnen die Vermittlungsprovision nicht zu, und sie müssten Sie in der Tat zurückzahlen. Unklar ist, weshalb die Mieter dem Vermieter 300 EUR gezahlt haben, obwohl dieser ihnen die Wohnung gar nicht mehr anbieten konnte. Noch unverständlicher erscheint mir, weshalb Sie nun dafür haften sollen. Diese Forderung erscheint mir unbegründet.

Da es hier aber auf die genauen vertraglichen Vereinbarungen ankommen wird, empfehle ich Ihnen, sich konkret anwaltlich beraten zu lassen und einem Kollegen vor Ort die getroffenen vertraglichen Vereinbarungen und das Anspruchsschreiben des Anwaltes der Mieter vorzulegen. Nach ihrer Schilderung ist zwar nicht erkennbar, weshalb dieser Anspruch bestehen soll. Aber der gegnerische Anwalt wird diesen sicherlich begründet haben. Eine konkrete Prüfung sollte Licht ins Dunkel bringen. An dieser Stelle ist eine Prüfung des Sachverhaltes und insbesondere Ihrer Chancen leider nicht möglich.

Ich bedauere, Ihnen keine günstigere Mitteilung machen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt
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