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Erstattung von Inkassogebühren

22.07.2019 18:17 |
Preis: 30,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwältin Brigitte Draudt


Ich habe im November 2017 ein Inkassobüro beauftragt, um eine private Geldforderung in Höhe von 50 Euro einzutreiben. Seitens des Inkassobüros fand keinerlei Aufklärung über mögliche Kosten bzw. Kostenverteilung statt. Ich habe nur eine Vollmacht unterschrieben und während des Verfahrens keine weiteren Unterlagen erhalten.

Nachdem im Januar 2018 klarwar, daß sämtliche aussergerichtlichen Bemühungen - inkl. Beantragung eines gerichtlichen Mahnbescheides - erfolglos waren, habe ich auf dessen Vorschlag den Partneranwalt des Inkassobüros zur gerichtlichen Verfolgung beauftragt.

Ich habe vom Inkassobüro eine Rechnung über 49,85 Euro erhalten. Darin enthalten waren 32 Euro für den gerichtlichen Mahnbescheid ( 25 Euro Bearbeitungsgebühr und 7 Euro in Abhängigkeit der Forderungshöhe ) sowie 15 Euro Pauschalgebühr für die erfolglose außergerichtliche Beitreibung der Forderung.

Ich habe an die Anwaltskanzlei als Vorschuß insgesamt 230,68 Euro ( 73 Euro Gerichtskostenvorschuß + 157,68 Euro Verfahrens- und Termingebühr ) überwiesen.

Im Rahmen des gerichtlichen Verfahrens wurde am 31.08.2018 ein Versäumnisurteil erlassen, in dem folgendes festgelegt wurde:
• Die Beklagte bezahlt die Nettoforderung von 50 Euro an die Klägerin
• Die Beklagte bezahlt die außergerichtlichen Verfolgungskosten von 98,54 Euro an die Klägerin.
• Die Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens.

Am 18.11.2018 ein Gerichtstermin statt, der mit der Rücknahme des Einspruchs seitens der Klägerin geendet hat. In dem Gerichtsbeschluß steht, daß die Beklagte alle weiteren Kosten des Verfahrens zu tragen hat.

Im Rahmen der nachgerichtlichen Bearbeitung hat das Inkassobüro die kompletten 98,54 Euro außergerichtliche Verfolgungskosten und die Verzugszinsen, die für die Nettoforderung fällig waren, als Erfolgsprämie einbehalten. Die 50 Euro sind bezahlt.

Ich habe bezüglich der Anwaltskosten nur die Information, daß nach dem 18.11.2018 ein neuer Kostenfestsetzungsbeschluß am Gericht beantragt wurde. Eigene Nachfragen am Gericht haben ergeben, daß im Rahmen des Verfahrens nur nach dem Versäumnisurteil ein Kostenfestsetzungsbeschluß verschickt wurde.

Nach dem 18.11.2018 ist in meinem Verfahren am Gericht in diesem Zusammenhang nichts mehr passiert.

Ende Februar 2019 habe ich vom Gericht eine Kostenaufstellung des Termins am 19.11.2018 bekommen. Der Gesamtbetrag beläuft sich auf genau 105 Euro.

Aktuell werde ich vom Inkassobüro damit vertröstet, daß noch auf den erneuten Kostenfestsetzungsbeschluß gewartet werden muß, um die Anwaltskosten beizutreiben. Seitens der Anwaltskanzlei bekomme ich auf direkte Nachfragen keine Antwort.

Meine Frage ist: Welcher Anteil / welcher Betrag stehen mir von den Anwaltskosten, den Inkassokosten sowie den Gerichtskosten zu !!??

Vielen Dank für Ihre Hilfe

Sehr geehrter Fragesteller,

Ich beantworte Ihre Frage gerne wie folgt:

Es steht Ihnen der volle Anteil zu, so wie es im Beschluss nach dem VU steht.
Das sind 438,32 € Gerichts-und Anwaltskosten. Anders kann das sein, wenn sie mit dem Inkassobüro eine anders lautende Vereinbarung getroffen haben sollten.

Kontaktieren Sie mich bitte per E-Mail, damit ich Ihnen die Berechnung zuschicken kann. Ich habe sie als Datei, die ich leider hier nicht hochladen kann.

Ich hoffe ihnen weitergeholfen zu haben und verbleiben mit freundlichen Grüßen.

Draudt
Rechtsanwältin

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