Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Erstattung der Nachteile bei Steuernachzahlung des Unterhaltsempfängers


11.11.2006 16:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,

meine Frau hat Unterhalt in 2004 erhalten und dafür auch (erst für meine Steuererklärung 2004) die Anlage U (befristet für 2004) unterschrieben. Ich habe sie mit folgendem Wortlaut von Nachteilen freigestellt:

Hiermit bestätige ich, dass ich Frau ____ von allen, aus dem begrenzten Realsplitting resultierenden, eventuellen Nachteile (für das Steuerjahr) freistelle.

Nun bekamm ich eine Kopie ihres Steuerbescheids aus dem ersichtlich ist, dass dieser eine Änderung eines ursprünglichen Bescheids ist. Sie hat also ihre Steuererklärung abgegeben, bevor sie mir für meine Steuererklärung die Anlage U unterschrieben hat.

Sie soll nun 1800 € an das Finzamt überweisen. Aus dem Bescheid ist ersichtlich, dass mit ersten Bescheid 1200 € an sie erstattet wurden, diese 1200 € muss sie nun zurückbezahlen, zusätzlich noch 600 € nachzahlen.

Muss ich nun 1800 € oder 600 € an meine getrennt lebende Ehefrau erstatten ?

Hätte sie ihre Steuererklärung gleich mit den Angaben zum Unterhalt abgegeben wäre die Rückzahlung von 1200 € ja nie entstanden !


Grüße
Franzlbauer

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Fragesteller,

der zu ersetztenden Nachteil Ihrer geschiedenen Ehefrau setzt sich aus dem Teil der nicht erhaltenen Erstattung und dem nachzuentrichtenden Teil zusammen.

Wäre die Steuererklärung erst später unter Berücksichtigung des Unterhaltes abgegeben worden, hätte es zwar nie eine Erstattung gegeben, allerdings wäre diese dann hypothetisch errechnet und damit ebenfalls auszugleichen gewesen. Entscheidend ist die Differenz zwischen der Steuerlast mit und ohne Realsplitting.

Mit freundlichen Grüssen

RA Oliver Martin
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER