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Erst PKV dann GKV, und jetzt möchte ich wieder in die PKV

26.08.2014 23:15 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Ich war seit gut 5 Jahren mit meiner Familie ( Frau + 3 Kinder )
PKV versichert. Im April diesen Jahres hat mein Arbeitgeber
aufgrund schlechter Auftragslage meinen Arbeitsvertrag auf 120 Stunden gesenkt
so das ich unter die Versicherungspflichtgrenze rutschte.
Ich wurde mit meiner Famile somit GKV pflichtig.

Die Auftragslage der Firma wird leider immer schlechter,
so das ich in kürze mit einer Kündigung rechnen muss. Somit hätte ich die 12
Monate noch nicht voll als mindestbedingung für die freiwilige GKV Versicherung.

Meine Fragen;

1) Falls ich gekündigt werde möchte ich aber wieder in die PKV zurück, ist dies möglich ? Wenn ja wie läuft das in der Praxis ab ?
GKV nimmt mich ja nicht mehr bzw. hält mich nicht weiter, es sei den ich melde mich ggf. Arbeitslos, was ich aber nicht machen möchte da ich noch genügend
Rücklagen aus meiner mehr als 10 Jährigen Selbständigkeit habe und auch nirgendswo anders arbeiten möchte.

2) An der o.g. Firma bin ich zu 49% beteiligt als Gesellschafter. Die GKV wolte bei eintritt meinen Selbständigen Status prüfen ( lassen ),
ich verneinte dies mit dem Argument das ich eh nur 49% habe und hier die Rechtslage klar sei. Die GKV willigte im Anschluss ein, allerdings mit der
Bemerkung das dies ggf. bei einer späteren Prüfung rück abgewickelt werden kann. Was hat das konkret zu bedeuten ? Bekomme ich dann
meine bezahlten GKV Beträge zurück :) ?

3) Eine Alternative zu einer Kündigung wäre ggf. nach Rücksprache mit meinem AG nur noch etwa 30 Stunden im Monat zu arbeiten, so das ich
nur knapp über eine geringfügig entlohnte Beschäftigung liegen würde ( minijob ) um die Firma zu entlasten. Wäre dies denkbar ? Hier würde ich natürlich
weiter in der GKV verweilen, allerdings möchte ich keine Probleme mit denen haben.

Ich zahle natürlich die PKV seit April nicht mehr, allerdings habe ich mir eine Anwartschaft für mich und meine Famile erhalten.
Meine restlichen Familien Mitglieder haben keine weiteren Einkommen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zu 1:

Sie haben die Möglichkeit, sich von der GKV Pflicht gem. § 8 Abs. 1 Nr.1 SGB V befreien zu lassen.

Dazu müssen Sie bei der GKV einen Antrag stellen binnen drei Monaten nach Eintritt der Versicherungspflicht stellen,was sich aus § 8 Abs. 2 SGB V ergibt.

Diese Frist ist verstrichen.

Damit verbleiben Sie in der GKV.

Wenn Sie gekündigt werden, erhalten Sie ALG I. Da Sie aber bereits in der GKV sind, ist hier ein Wechsel nicht möglich, da Arbeitslose pflichtversichert sind in der GKV.

Zu 2:

Konkret bedeutet dies, dass die Krankenkasse jederzeit ein Statusfeststellungsverfahren einleiten kann.

Wenn sich herausstellt, dass Beiträge zu Unrecht entrichtet wurden, dann haben Sie die das Recht und die Möglichkeit, diese 4 Jahre lang zurück zu fordern.

3.

Dies ist eine denkbare Alternative dadurch die Lohnsumme zu und damit den Krankenkassenbeitrag zu senken.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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