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Ersatzruhetag bei Feiertagsarbeit

| 31.05.2013 15:59 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Grübnau-Rieken, LL.M., M.A.


Zusammenfassung: Anspruch auf Ersatztag bei Arbeit an Sonntagen und Feiertagen.

Hallo, ich arbeite in einem Gastronomiebetrieb 5 Tage die Woche immer 2 Tage frei (variabel). Jetzt hatte der Mai ja 5 Feiertage von denen ich an 4 Tagen gearbeitet habe.
Auf dieser Plattform habe ich gelesen, dass es einen Ersatzruhetag gibt, wenn man an einem Feiertag gearbeitet hat.

Also bin ich zu meinem Chef und der hat lediglich gesagt, dass meine Überstunden in Tage angerechnet werden.
Die Betriebsrätin hat gesagt: du hattest immer zwei Tage in der Woche frei, einen Ersatzruhetag gibt es nur, wenn es in deinem Arbeitsvertrag explizit drin steht.

In meinem Arbeitsvertrag steht "Der Arbeitnehmer erklärt sich bereit im Rahmen dieser Vereinbarung und der gesetzlichen Bestimmungen Nacht-, Sonn-, und Feiertagsarbeit zu leisten."

Ich finde mein Arbeitsvertrag schließt den Anspruch auf einen Ersatzruhetag nicht aus.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

besten Dank für die Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes gerne wie folgt beantworten möchte.

Der Anspruch auf einen Ersatztag (Sonntag- oder Feiertag) ergibt sich aus § 11 Abs.3 Arbeitszeitgesetz.

Hier steht:

Werden Arbeitnehmer an einem Sonntag beschäftigt, müssen sie einen Ersatzruhetag haben, der innerhalb eines den Beschäftigungstag einschließenden Zeitraums von zwei Wochen zu gewähren ist. Werden Arbeitnehmer an einem auf einen Werktag fallenden Feiertag beschäftigt, müssen sie einen Ersatzruhetag haben, der innerhalb eines den Beschäftigungstag einschließenden Zeitraums von acht Wochen zu gewähren ist.

Also ist für einen gearbeiteten Sonntag ein freier Tag innerhalb von 2 Wochen zu gewähren.

Für einen gearbeiteten Feiertag ist ein freier Tag binnen 8 Wochen zu gewähren.

Wenn Ihr Chef von Überstunden spricht hätte dies entsprechend angeordnet und als Überstunden deklariert werden müssen.

Da dies nach Ihrer Schilderung wohl nicht der Fall ist, gilt die gesetzlichen Regelung.

Ich möchte abschließend darauf hinweisen, dass Antworten im Rahmen dieser Plattform nur eine erste Orientierung darstellen, deren Einschätzung auf Ihren Angaben beruht.

Bewertung des Fragestellers 31.05.2013 | 16:34

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"Ich bin echt froh, dass mir Herr Grübnau-Rieken hier weitergeholfen hat. Ich war von Anfang an der Meinung, dass ich im Recht bin. Aber die Antwort von unserer Betriebsrätin hat mich doch etwas stutzig gemacht. Jetzt weiß ich, dass ich gegen meinen Chef ankomme! Leider trennen die Kanzlei und mein Wohnort rund 800 km, sonst hätte ich wohl schon einen Rechtsbeistand.
Vielen vielen Dank!!!"
Stellungnahme vom Anwalt:
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