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Ersatz der verlorenen Marge u. Kosten d. Herstellergutschrift wegen Nichtreparatur

| 18.09.2012 11:47 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind IT-Fachhändler. Ein Notebookhersteller war nach zwei Monaten in kombination mit einem sehr verärgerten Endkunden immer noch nicht in der Lage das defekte in Garantie befindliche Notebook zu reparieren. Mangels Ersatzteilen.

Wir haben dann eine vollständige Gutschrift auf basis unserer Rechnung angeboten bekommen. Dem Endkunden haben wir nach schriftlicher Zusage (eMail) den Betrag umgehend gutgeschrieben und am 06.08.2012 erstattet.

Der Hersteller hat uns über den Distributionsweg den Einkaufspreis am 18.09.2012 gutgeschrieben.

Unser direkter Schaden beträgt 170EUR netto durch verlorene Marge. Des weiteren haben wir nich indirekte Verluste da der Kunde nun verloren ist (Umsatz) und außerdem die Kosten für die Zwischenfinanzierung (Zinsen) und unsere langwiereige und sehr aufwendige Vorgangsbearbeitung (Dokumentiert).

Frage:
Kann man den Hersteller auf Erstattung der direkten Verluste (Marge) und indirekten Verluste (Zinsen, Umsatzverlust durch Kundenverlust und Bearbeitungsaufwand) erfolgreich "verklagen"?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Mangels Verschulden auf Seiten des Herstellers scheiden Schadensersatzansprüche aus.

Nach Ihrer Schilderung konnte der Hersteller nicht erfüllen, da ihm selbst die Ersatzteile fehlten.

Den Hersteller trifft daher kein Verschulden, sodass keine Schadensersatzansprüche bestehen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrike J. Schwerin, Rechtsanwältin

Rückfrage vom Fragesteller 18.09.2012 | 12:50

Sehr geehrte Damen und Herren,

in diesem Sachverhalt handelt es sich um die Firma ASUS. Dieser stellt sowohl das Notebook und ebenfalls das dazugehörige Ersatzteil (Mainboard) im selben Unternehmen her.

Ich darf aber davon ausgehen das sich ASUS Deutschland darauf berufen wird, das Mainboard von einem verbundenen Unternehmen der ASUS Gruppe zu erhalten.

Damit wäre die Beweislage "verhandelbar" und bei dem geringen Schaden das Risiko des Rechtsstreit zu hoch.

VIelen Dank für die schnelle Bearbeitung.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18.09.2012 | 12:59

Werter Fragesteller,

ich kann Ihrem Beitrag keine Nachfrage entnehmen.

Auch wenn es den Ersatzteilmangel innerhalb der Asus-Gruppe gab, kann man kein Verschulden annehmen.

Könnten Sie aber ein Verschulden nachweisen, besteht auch der Schadensersatzanspruch.

Mit freundlichen Grüßen

U.J. Schwerin
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 18.09.2012 | 13:02

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