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Erprobungsstufe Gymnasium NRW nicht geschafft

10. Juli 2017 09:02 |
Preis: ***,00 € |

Schule, Hochschule, Prüfungen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

mein Sohn ist in der 6. Klasse eines Gymnasiums in NRW. Am Freitag habe ich von der Schule telefonisch erfahren, dass in der Erprobungsstufenkonferenz beschlossen wurde, dass mein Sohn die Erprobungsstufe nicht geschafft hat und auch nicht wiederholen darf. Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet, da dies so im Vorfeld nie so kommuniziert wurde obwohl klar war, dass es nicht optimal läuft.
Auf dem Zwischenzeugnis hatte er in Englisch eine 5. Jetzt kommt eine 5 in Deutsch dazu und in Französisch und Mathe jeweils eine 4.
Die 5 in Deutsch wurde nicht per "blauem Brief" angekündigt und sowohl in Deutsch als auch Mathe würden die schriftlichen Arbeiten rein mathematisch jeweils eine bessere Note zulassen. Mein Eindruck ist, dass die Noten extra nach unten gedrückt werden um den Schulwechsel zu rechtfertigen.
Im Schulgesetz von NRW habe ich unter §50 (4) den Hinweis gefunden, dass „Ist die Versetzung einer Schülerin oder eines Schülers gefährdet, weil die Leistungen in einem Fach abweichend von den im letzten Zeugnis erteilten Noten nicht mehr ausreichen, so sind die Eltern schriftlich zu benachrichtigen. Auf etwaige besondere Folgen einer Nichtversetzung der Schülerin oder des Schülers ist hinzuweisen." Dies ist nicht geschehen.
Weiterhin habe ich im §12 „Abschluss der Erprobungsstufe" der Verordnung über die Ausbildung und die Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe I (NRW) diese Aussage gefunden: „…Soll ein Schulformwechsel empfohlen werden, ist dies den Eltern spätestens sechs Wochen vor Schuljahresende schriftlich mitzuteilen…" Auch dies ist nicht erfolgt.
Wie sehen meine Möglichkeiten aus, gibt es anhand der fehlenden, bzw. zu späten Benachrichtigung eine Handhabe für mich.
Ich weiß, dass die Noten nicht unbedingt für einen Verbleib am Gymnasium sprechen, allerdings ist für meinen Sohn ein stabiles Umfeld äußerst wichtig und die kognitiven Fähigkeiten sind durchaus vorhanden. Hinzu kommt, dass an den in Frage kommenden alternativen Schulen aufgrund der späten Anfrage auch keine freien Kapazitäten mehr vorhanden sind.
Herzlichen Dank schon mal vorab für eine schnelle Antwort.

10. Juli 2017 | 09:57

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:


Gegen die Nichtversetzung (a.) sowie gegen die Entscheidung der Schule, dass die Klasse 6 nicht wiederholt werden darf (b.), steht Ihnen die Möglichkeit des Widerspruches zur Verfügung.

Nach Bekanntgabe der o.g. Entscheidungen müssen Sie den Widerspruch schriftlich oder mündlich zur Niederschrift bei der Schule als auch bei der Schulaufsichtsbehörde eingelegt werden.
Diese Frist beginnt allerdings nur dann zu laufen, wenn Sie schriftlich über den Rechtsbehelf belehrt worden sind. Anderenfalls beträgt die Frist ein Jahr, vgl. §§ 70 Absatz 2 , 58 VwGO .

Im Hinblick auf b.) muss die Schule jedenfalls darlegen, dass die Leistungen Ihres Kindes nicht ausreichen werden, auch nach einer Wiederholung der Klasse erfolgreich die gewählte Schulform zu durchlaufen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte. Fragen Sie gerne nach, wenn etwas unklar geblieben ist, damit Sie hier zufrieden aus der Beratung gehen. Anderenfalls mögen Sie eine positive Bewertung abgeben.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -


Rechtsanwalt Karlheinz Roth

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