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Erneuter Diebstahl

| 29.03.2019 07:48 |
Preis: 25,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf


Am 06.08.18 wurde ich bei einem Ladendiebstahl erwischt. Deswegen wurde ein Stafbefehl erlassen (20 Tagessätze a 30 Euro).
Gestern bin ich erneut bei einem Diebstahl erwischt worden. Noch gelte ich nicht als vorbestraft aber nach der nächsten Verurteilung dann schon, richtig? Ich rechne mit einer Geldstrafe?
Dass das alles moralisch sehr verwerflich ist und nicht in Ordnung, darüber müssen wir nicht diskutieren. Ich habe ein unglaublich schlechtes Gewissen und würde am liebsten im Erdboden versinken.
Das nur mal am Rande erwähnt.

Meine größte Sorge ist jetzt allerdings mein Arbeitgeber und die Eintragung in das Führungszeugnis. Ich arbeite im öffentlichen Dienst als Erzieherin. Muss ich damit rechnen dass mein Arbeitgeber über die Eintragung informiert wird oder muss ich einer erneuten Einsicht in mein Führungszeugnis Zustimmen bevor mein Arbeitgeber Einsicht erlangt?
Mit welchen beruflichen bzw. rechtlichen Konsequenzen muss ich höstwahscheiblich rechnen und kann ich davon ausgehen dass die Eintragungen in drei Jahren nicht mehr im Führungszeugnis/ erweiterten Führungszeugnis zu finden sind? Und in fünf nicht mehr im Bundeszentralregister?



Vielen Dank für die Auskunft

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und beantworte diese folgendermaßen:

Tatsächlich haben Sie hier mit einer erneuten Verurteilung wegen des Diebstahls zu rechnen. Ob hier die Verhängung einer weiteren Geldstrafe in Betracht kommt, kann angesichts Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht eingeschätzt werden. Hier kommt es nämlich auf eine Vielzahl von Faktoren und insbesondere den Wert des Diebesgutes an.
Jedenfalls aber haben Sie bereits bei einer (hier erneuten) Verurteilung zu einer Geldstrafe mit der Eintragung im Bundeszentralregister und nachfolgend im Führungszeugnis (bei Geldstrafen für die Dauer von drei Jahren) zu rechnen. Eine Information Ihres Arbeitgebers durch die Registerbehörde wird nicht erfolgen. Für den Fall, dass Ihr Arbeitgeber ein weiteres Führungszeugnis benötigt, müssen Sie diesem zustimmen. Welche Konsequenzen die dann ersichtlichen Eintragungen für Ihre berufliche Zukunft haben, kann an dieser Stelle nicht beurteilt werden.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten rechtlichen Überblick ermöglicht zu haben, und stehe Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion bei etwaigen Verständnisproblemen hinsichtlich meiner ursprünglichen Beantwortung Ihrer Frage gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Kämpf
Rechtsanwalt
Fachanwalt für Strafrecht

Nachfrage vom Fragesteller 29.03.2019 | 12:55

Danke für Ihre schnelle Antwort.

Der Wert der gestohlenen zwei gegenständige liegt bei ca 22 Euro. Ich werde bei einer Vernehmung durch die Polizei versuchen darzulegen wie es dazu kommen konnte. Es passt nicht zu meinen eigentlichen moralischen Werten und enttäuscht mich selber sehr. Gerade ich als Erziehin vermittle den Kindern doch ganz andere Werte. Ich leide seit längerer Zeit unter einer Depression und hatte gestern einen sehr schweren Tag. Ich habe aus einer Kurzschlussreaktion heraus gedacht den Tag durch den Diebstahl verbessern zu können bzw meine Gefühlslage verbessern zu können. Mir ist bewusst dass ich professionelle psychologische Hilfe brauche um altanative handlungsstrategien zu entwickeln. Ich habe mich gestern bereits bei den Angestellten des Geschäfts entschuldigt und hoffe dass das Gericht eine milde Strafe verhängt.
So würde ich es auch der Polizei schildern. Meinen sie die Wahrheit ist da eine gute Idee?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.03.2019 | 15:38

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage beantworte ich wie folgt:
angesichts des Werts der gestohlenen Ware kommt hier die erneute Verhängung einer Geldstrafe in Betracht.
Im Übrigen bitte ich um Ihr Verständnis, dass ich Ihre weiter aufgeworfenen Fragen, die nicht im Zusammenhang mit Ihrer ursprünglichen Anfrage stehen, im Rahmen dieser Nachfrage nicht beantworten kann.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29.03.2019 | 13:10

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FRAGESTELLER 29.03.2019 5/5,0
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