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Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung meiner Frau


11.05.2018 17:09 |
Preis: 30,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

gegen meine Frau wird ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung geführt. Sie wird beschuldigt einen kleinen Jungen ca. 3-4 Jahre alt eine Ohrfeige gegeben zu haben, was nicht stimmt. Dies fand alles auf dem Spielplatz statt, wo meine Frau sich mit unseren zwei Kindern (1 Jahr und 2 Jahre alt) fast tag täglich befindet. Dies stimmt definitiv nicht. Meine Frau wollte lediglich nur den Ball von dem Jungen holen weil sie nach Hause gehen wollten. Die Mutter und eine Freundin der Mutter des Jungen behaupten, dass sie gesehen haben wie meine Frau dem Jungen eine Ohrfeige gegeben haben soll. Wir haben aber auch weitere Zeugen, die bezeugen können, dass die Mutter und die Freundin erst der Meinung waren sie haben nichts gesehen und als die Polizei dann da war, doch behauptet haben, dass sie es gesehen hätten wie meine Frau dem Jungen eine Ohrfeige gegeben haben soll. Dies stimmt definitiv nicht. Ich habe meine Frau auch nochmal darauf angesprochen und sie meint nein, sie hat nur den Ball von meinem Sohn holen wollen und die Kinder haben ihn mit absicht weg geschossen. Mehr war da nicht. Die Mutter des Kindes beschuldigt meine Frau mit einer Lüge. Meine Frau würde sowas nie tun, wir haben selber zwei kleine Kinder zu denen war sie auch noch nie handgreiflich, und jetzt soll sie ein fremden Jungen einfach eine Ohrfeige gegeben haben. Dies macht alles keinen Sinn. Außerdem hat meine Frau mir noch erzählt, dass Sie dem Jungen, den Sie angeblich eine Ohrfeige gegeben haben soll, zwei Tage vor dem Fall hingeflogen ist und meiner Frau ihrer Mutter feuchtüchter gegeben hat. Eine Frau die sowas zwei Tage zuvor tut, Ohrfeigt den Jungen doch nicht nur weil er den Ball weg schießt und sie ärgert.

Nun müssen wir eine schliftliche Äußerung zu dem vorliegendem Sachverhalt abgeben. Meine Frau wird die Straftat auf jeden Fall nicht annehmen, da es auch nicht stimmt. Wie sollen wir uns nun am besten zu dem Fall äußern, oder sollen wir gar keine Äußerung abgeben? Vielleicht können Sie uns ein Feedback geben wie wir am besten uns zu diesem Fall verhalten könnten?

Für Ihre Mühe bedanke ich mich im Voraus.

Mit freundliichen Grüßen
11.05.2018 | 17:41

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

lassen Sie mich Ihre Frage wie folgt beantworten.

Die Polizei gibt Ihrer Frau als Beschuldigte in einem Strafverfahren die Möglichkeit sich zu äußern.

Sie ist keineswegs verpflichtet Angaben zu machen.

> Das sollte Sie auch nicht, ohne zuvor in die Ermittlungsakte gesehen zu haben und damit die gemachten Aussagen u.a. auch der Mutter zu kennen.

Wenn es weitere Zeugen gibt, so sollten diese der Polizei mit Anschrift genannt werden.

> Idealerweise beauftragt Sie einen Rechtsanwalt / eine Rechtsanwältin zunächst mit der Akteneinsicht.
Die kann auch ich für Sie tun.
Dann kann weiter gesehen werden.

Ihre Frau sollte zunächst einmal für sich das Geschehene aus ihrer Sicht in Form von Notizen festhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 11.05.2018 | 18:30

Hallo Herr Eichborn,

Erst einmal vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Wie viel würde es mich kosten, wenn ich Sie mit der Akteneinsicht beauftragen würde?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.05.2018 | 18:33

Sehr geehrter Ratsuchender,

bitte schicken Sie mir eine E-Mail.
Dann kann ich Ihnen ein Angebot für die Akteneinsicht machen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt


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