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Ermittlungsverfahren wegen Fahrerflucht


| 18.06.2017 13:56 |
Preis: 47,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Vor ca. Zwei Wochen bemerkte ich an meinem Auto hinten links einen Schaden, die Rückleuchte war teilweise zersprungen (also nur das Glas, Licht geht). Es gab nur einen möglichen Zeitpunkt, wo es passiert sein konnte, nämlich nachmittags bevor ich zu meinen Eltern fuhr.

Vorsorglich habe ich die Polizeistation aufgesucht (etwa drei stunden nach dem Unfall) und meine Daten hinterlassen. Der Polizist meinte, ich wäre meiner Auskunftspflicht nachgekommen und falls sich ein Geschädigter meldet, bekommt er meine Daten zur Regulierung des Schadens. Ich selbst wusste nicht ob ich jemandem gegen gefahren bin oder mir einer rein ist, daher lieber einmal mehr der Gang zur Polizei.

Etwa eine Woche später habe ich einen Anruf von der Polizei erhalten, dass gegen mich eine Anzeige wegen Fahrerflucht vorliegen würde und bereits ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wäre. Am gleichen Tag habe ich mir die Daten des anderen Autos und Halters geben lassen und dies mit Hinweis des Ermittlungsverfahrens bei der Versicherung angemeldet. Diese wussten schon von dritter Seite von dem Schaden (ich konnte diesen aber nicht vorher melden da ich erst eine Woche später den Anruf der Polizei erhalten hatte)

Mittlerweile habe ich einen Beschuldigtenbogen der Polizei erhalten. Der Schaden am gegnerischen Auto soll laut Polizei 2500 Euro betragen. Ein Zeuge hat mich wohl gesehen.

Ich bin bisher nicht auffällig gewesen, weder Punkte in Flensburg noch vorbestraft. Da ich im öffentlichen Dienst arbeite habe ich Angst davor, dass mein arbeitgeber dies erfährt... Die Anzeige erfolgte übrigens einen Tag nach unfalltag, zu dem Zeitpunkt hatte ich mich schon längst selbst bei der Polizei gemeldet.

Was könnte mir in etwa drohen? Kann ich dadurch meinen Arbeitsplatz verlieren? Was muss ich in dem Anhörungsbogen ausfüllen? Einen Anwalt nehme ich mir noch, ich bin Rechtsschutz versichert. Da der Schaden bei mir recht erheblich ist, habe ich auch Angst dass ein eventueller Gutachter feststellt, das ich den Schaden hätte merken müssen.... wird es wenigstens positiv bewertet das ich vor der Anzeige bei der Polizei war? Danke im Voraus und liebe Grüße!

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Sehr geehrte Ratsuchende,


nach Ihrer Darstellung kann Ihnen nichts passieren.

Sie haben sich bei der Polizei gemeldet, unmittelbar nachdem Sie Kenntnis vom Schaden hatten.

In der Regel wird das Verfahren dann gegen Sie eingestellt, da Sie innerhalb von 24 Stunden alle Feststellungen ermöglicht haben.

Das ist aber nicht zwingend. Daher rate ich Ihnen keine Angaben zu machen. Den Anhörungsbogen senden Sie ebenfalls nicht zurück, sondern legen diesen auch dem Anwalt vor.

Suchen Sie einen Anwalt auf, der dann nach Akteneinsicht eine Stellungnahme für Sie abgeben kann.

Der Arbeitgeber kann im Falle einer Verurteilung davon erfahren. Ihren Arbeitsplatz werden Sie aber deswegen wohl nicht verlieren.

Schlimmstenfalls wird eine Geldstrafe und ein Fahrvervot drohen, dabei wird positiv zu werten sein, dass Sie als erstes bei der Polizei waren.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 18.06.2017 | 14:37

Danke für die Antwort. Nur für mich zum Verständnis : Richtet sich die Milderung der Strafe nicht nach der Schadenshöhe (bis 1500 Euro glaube ich). Dann greift die Milderung in meinem Fall doch nicht oder? Auch wenn ich mich relativ zeitnah gemeldet habe.

Ansonsten befolge ich gerne Ihre Ratschläge, Sie haben mir sehr geholfen und mich beruhigt, ich habe mich schon halb im Gefängnis gesehen!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.06.2017 | 15:57

Sehr geehrte Ratsuchende,

es freut mich, dass ich Sie beruhigen konnte.

Der genannte Betrag ist kein feststehender Betrag und bei Ihnen kommt, wie schon ausgeführt, eine Milderung in Betracht.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 18.06.2017 | 14:29


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FRAGESTELLER 18.06.2017 5/5.0
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