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Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung - was könnte passieren?

04.09.2008 20:54 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Hallo

Ich (25) habe hier eine Frage, würde gerne den Sachverhalt schildern und wissen, was mich erwartet.

Vor gut 3 Monaten ging meine damalige Beziehung auseinander. Meine damalige Partnerin hat inzwischen einen neuen Partner. Dieser hatte bei einer Veranstaltung (als ich mich mit ihm unterhalten habe) verächtliche Bemerkungen gemacht und mich (aufgrund der Wut) dazu veranlasst, einen Monat später (als ich meine ehemalige Partnerin auf der Straße traf) ihr etwas an den Kopf zu werfen, was mir nun ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingebracht hat (läuft seit Ende Juli 2008). Es gab (meines Wissens) keine unmittelbaren Zeugen, die das Gespräch mitverfolgt haben.

Mich interessiert was passieren könnte (Untersuchungshaft?, welche Strafe?). Es läuft derzeit noch ein zweites Ermittlungsverfahren gegen mich, zu dem ich mich jedoch ungerne äußern möchte. Vorbestraft bin ich (noch) nicht. Nach einem kurzen Gespräch mit meinem Anwalt, will dieser wohl Widerspruch einlegen. Mehr konnte ich noch nicht in Erfahrung bringen.

Danke für die Info vorab.

Sehr geehrter Fragesteller,

hiermit nehme ich zu Ihren Fragen wie folgt Stellung:

Zunächst darf ich Sie beruhigen: Die Voraussetzungen einer Untersuchungshaft liegen nach Ihren Schilderungen nicht vor. Dies wären bei Flucht, Flucht – oder Verdunkelungsgefahr gegeben. Als zu erwartende Strafe halte ich eine Geldstrafe für wahrscheinlich. Natürlich wird die Vorstrafe bzw. das laufende anderweitige Ermittlungsverfahren strafverschärfend wirken.
Ohne einen Einsicht in die Ermittlungsakten genommen zu haben und den exakten Sachverhalt und Tatvorwurf zu kennen, kann ich keine weitere rechtliche Beurteilung abgeben. Nach Ihren Angeben sind Sie bereits anwaltlich vertreten. Der Kollege sollte Einsicht in die Ermittlungsakte nehmen können, wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind.

Die Einlegung eines Widerspruchs ist mir nicht verständlich. Der Rechtsbehelf in einem Strafverfahren nennt sich Einspruch. Dieser kann gegen einen Strafbefehl eingelegt werden. In einem Strafbefehl wird die zu verhängende Strafe bereits angegeben.


Ich hoffe Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Astrid Hein
Rechtsanwältin

Rückfrage vom Fragesteller 05.09.2008 | 07:40

Ich danke Ihnen vielmals für die Antwort. Dennoch habe ich eine Frage:

Wie groß ist denn die Warscheinlichkeit, dass das Verfahren wegen Bedrohung eingestellt wird?

Sie erwähnten, dass eine Strafe in dem einen Verfahren strafverschärfend auf das zweite Verfahren wirkt. Bedeutet das, wenn ich nicht vorbestraft bin und wegen Bedrohung zu einer Geldstrafe verurteilt werde, ich im zweiten Verfahren bei Verurteilung eine Freiheitsstrafe ohne Bewährung erwarten muss?

Danke für diese Info.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 05.09.2008 | 16:10

Sehr geehrter Fragesteller,

hiermit beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

zu Frage 1: Eine Zahl für die Wahrscheinlichkeit kann ich Ihnen nicht nennen. Solange ich keine Einsicht in die Ermittlungsakten nehmen kann oder zumindest den konkreten Tatvorwurf kenne ist eine detaillierte rechtliche Beurteilung schlicht unmöglich. Eine Einstellung ist aber sicher nicht ausgeschlossen. +

Zu Frage 2: Nein. Eine Freiheitsstrafe wird in der Regel nur dann nicht zur Bewährung ausgesetzt, wenn sie für die Dauer von über einem Jahr verhängt wurde.
Bedrohung wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr verhängt.

Ich hoffe Ihnen hiermit weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Astrid Hein
Rechtsanwältin

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