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Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung - Wie soll ich mich jetzt bei der Polizei verhalten?

| 18.05.2013 21:31 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Grübnau-Rieken, LL.M., M.A.


Ich habe ein Vorladung zur Polizei bekommen.
Dort stand etwas von Bedrohung, Ort, Datum.

Ich war völlig von den Socken: Den Ort ansich kenne ich, die angegebene Straße nicht. Der Ort ist aber ca. eine Stunde von mir entfernt und ich kenne dort niemanden
Und erst recht war ich nicht dort, geschweige denn, dass ich jemanden bedroht habe.

Wie soll ich mich jetzt bei der Polizei verhalten? Wollte eigentlich sagen, dass ich mit der Sache nichts zu tun habe, aber ich bin unsicher.

Ich vermute, dass mir jemand "ans Bein pinkeln" will, der schon mehrfach vor Gericht gegen mich verloren hat. Ist aber eben nur eine Vermutung.

Sehr geehrte Ratsuchende,

besten Dank für die Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes gerne wie folgt beantworten möchte.

Da Sie nicht wissen, was Sie erwartet, sollten Sie nicht zu der polizeilichen Befragung gehen, wozu Sie ohnehin gesetzlich nicht verpflichtet sind.

Sie können das aussitzen oder einen Anwalt beauftragen, der Akteneinsicht nimmt und dann das weitere Vorgehen mit Ihnen bespricht und gegenüber der Staatsanwaltschaft eine Einlasung abgibt.

Dies ist regelmäßig vorzugswürdig, da Sie bei der Polizei ohnehin sich nur um "KOpf und Kragen" reden würden, was dann von einem Anwalt nicht mehr zu retten wäre.

Gerne steht meine Kanzlei Ihnen hierbei zur Verfügung.


Ich möchte abschließend darauf hinweisen, dass Antworten im Rahmen dieser Plattform nur eine erste Orientierung darstellen, deren Einschätzung auf Ihren Angaben beruht.

Nachfrage vom Fragesteller 18.05.2013 | 22:01

Ist das nicht schon ein Schuldanerkenntnis, wenn man nicht hingeht? Kann das nachteilig ausgelegt werden?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.05.2013 | 22:17

Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Nachfrage beantworte ich wie folgt:

Die BRD ist ein Rechtsstaat. Es gibt keine Rechtsnorm, die Sie zur Aussage bei der Polizei zwingen kann.

Das wird Ihnen auch nicht negativ ausgelegt und es ist auch kein Schuldanerkenntnis.

Es gilt die Unschuldsvermutung und es ist grundgesetzlich verankert, dass jeder ein Recht auf ein faires und voruteilsfreies Verfahren hat.

Ich hoffe, meine Antwort kann Sie zum Wochenende hin ein wenig beruhigen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Grübnau-Rieken LL.M., M.A.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 18.05.2013 | 22:49

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Stellungnahme vom Anwalt:
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