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Ermittlungsverfahren von Deutschland

| 29.07.2018 15:29 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann


Zusammenfassung: Strafverfolgung nach etwaigem Betrug und Wohnsitz in der Schweiz und damit zusammenhängende Besonderheiten

Wir bekamen Post von D mit einem anhängenden Ermittlungsverfahren, zu welchen wir Stellung beziehen sollen.
Im Jahre 2013 wurde uns in Thailand Geld gegeben v. Deutschen, welches wir v. Thailand nach Deutschland transferieren sollten ( wir lebten damals dort) Aufgrund von Schwierigkeiten durften wir davon Geld benutzen, es wurde gesagt, sie brauchen das Geld nicht sofort. Davon wurden 2000 Euro zurückgezahlt, eine Summe ist noch offen. Wir kümmerten uns um sehr viele Dinge für die Familie - räumten ihr Haus aus - mit grossen Gefahren, da die Familie sich mit den Thailändern verstritten hatten - und organisierten eine neue bleibe, die von diesem Geld ( Jahresmiete) bezahlt wurde. Wir räumten ihnen das neue Haus wieder ein usw.
Dies wurde nie gegen gerechnet.
2 Jahre später zogen wir in die Schweiz, haben nichts mehr gehört von der Familie, nun kam von Staatsanwalt dieses Schreiben, wo er uns auffordert unsere Personalien und über unser monatl. Einkommen auskunft zu geben, das müssen wir wohl lt. Paragraf 111 des Ordnungswidrigkeitengesetzes tun. Ist dies so? Wir denken, das die Verjährungsfrist schon da ist...oder? Da wir in der Schweiz leben, wie verhält sich das alles? Muss nun bis Ende des Monats antworten, möchte nichts verkehrt machen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihre Angaben sind etwas widersprüchlich. Sie schildern den Verdacht für einen Betrug, aber zitieren eine Norm, die auf eine Ordnungswidrigkeit hindeutet. Bitte scannen Sie den Anhörungsbogen ein und dann komme ich anschließend auf ihre Frage gerne zurück. Haben sie auch einen Wohnsitz in Deutschland?

Ich hoffe, Ihre Frage bis hier verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 29.07.2018 | 17:05

wohin soll ich den Brief schicken? auf Ihre Mailadresse? nein wir sind in D abgemeldet

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.07.2018 | 17:44

Danke für die E-Mail. Ich schreibe im Laufe des Abends eine Erwiderung. Danke!

Ergänzung vom Anwalt 29.07.2018 | 21:22

Guten Abend!

Also der Betrugstatbestand verjährt nach 5 Jahren. Nach Ihren Angaben dürfte die Verjährung uns Zweifel noch nicht eingetreten sein.

Natürlich ist Ihre Einlassung durchaus relevant, da sie den objektiven Tabestand entfallen lassen könnte und auch den Vorsatz. Aber ich rate dringend, in Ruhe einen Anwalt Akteneinsicht nehmen zu lassen, um eine ordentliche Stellungnahme unter Kenntnis aller Fakten anfertigen zu lassen. Dafür stünde ich natürlich auch zur Verfügung.

Die Schweiz würde auf ein Ersuchen der deutschen Ermittler auch ausliefern, daher ist eine Verteidigung auch absolut erforderlich.

Soweit Rückfragen bleiben, kontaktieren Sie mich bitte via E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen Hellmann

Bewertung des Fragestellers 29.07.2018 | 22:11

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