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Ermittlung wegen Bankrott


15.12.2010 23:54 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Ich bin 20 Jahre alt.
Mit 19 Jahren hatte ich leute kennen gelernt gehabt die mir einen guten Lohn bezahlt hatten
und bei denen ich gearbeitet hatte für c.a 1 jahr irgendwann hatten Sie mir angeboten eine firma aufzumachen und dadurch auch gutes geld zu verdienen mir wurden viele sachen versprochen.
Zu der zeit war ich leider Naiv und stieg auf die sache ein. Kurzer zeit später wurde mir erst bewusst was ich tat und schon waren auch die probleme da. Das ganze ging auch nicht lange nach 3 Monaten hatte ich mich schon verschuldet gehabt.Nun um hier nicht so viel preis zu geben komme ich zum Punkt....
Die Versicherung hat die Firma Insolvenzgemeldet genau in der zeit wo ich den auch gestellt hatte weil ich mir da von jemandem rat geholt hatte. Es wurde ein gutachten erstellt woraus hervor geht das der Auftraggeber mit dem die Firma zusammen gearbeitet hatte aufgrund zu hoher Rücklastschriften uns nicht ausgezahlt hat.
Hinzu kommt das darin stand das ich mich nicht strafbar gemacht habe.Zuerst erhielt ich ein Brief vom Amtsgericht ob ich 4000 euro zahlen könnte das ich das geld leider nicht hatte antwortete ich denen mit einem schreiben.
Nach einiger zeit kam ein brief vom Amstgericht wo drinn stand das Die Insolvenz Mangels Masse abgewiesen ist. Heute bin ich bei dem Punkt das immernoch beiträge bei Versicherungen und bei dem Finanzamt offen sind hinzu kommt dass jetzt ein ermittlungsverfahren gegen mich läuft habe einen Brief von der Polizei wo drinn steht "Ermittlungsverfahren wegen Bankrott" ich bin jetzt auch seit 3 Monaten in einer Ausbildung und ich weiss dass dies ein grosser fehler war nun weiss ich nicht was ich machen soll ich kann das auch alles nicht bezahlen ich verdiene auch gerade mal 350 euro netto in meiner ausbildung.Was soll ich nun machen?
Ich habe auch keine vorstrafen.
Was habe ich für möglichkeiten aus der sache wieder rauszukommen ?
Würde ich dafür ins Gefängnis kommen o(wie lange)?
Da ich leider nicht wirklich viel geld zu verfrügung habe kann ich mir keinen anwalt leisten ich habe es auch schon mit einem beratungsschein versucht das wurde allerdings vom amtsgericht abgelehnt mit dem grund ich solle zum schuldnerberater.

Die schulden betragen maximal 20.000
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Durch die Abweisung des Insolvenzverfahren mangels einer die Kosten des Verfahrens deckenden Masse, existiert das Unternehmen weiter und Sie fungieren als Liquidator. Sie sollten daher, das Amt als Geschäftsführer/Liquidator gegenüber den Gesellschaftern niederlegen.

2. Da Sie Sozialversicherungsbeiträge nicht entrichtet haben und offenbar auch den Insolvenzantrag nicht innerhalb der gesetzlichen vorgesehenen Frist eingereicht haben, wird hier gegen Sie ermittelt. Sie sollten hier zu den Ermittlungen Stellung nehmen. Hier bietet es sich in jedem Fall an, durch einen Anwalt Akteneinsicht zu nehmen, um dann auf die Vorwürfe gezielt Stellung nehmen zu können. Dies kann zu einer Reduzierung der Strafe oder zu einer Einstellung des Verfahrens führen und ist daher drigend anzuraten.

3. Mangels Vorstrafen werden Sie mit einer Geldstrafe zu rechnen haben, deren Höhe (Tagessatz) sich nach Ihrem aktuellen Einkommen richtet.

4. Sie sollten sich daher von einem im Strafrecht sepzialisierten Kollegen beraten lassen. Dieser kann Ihnen dann auch Auskunft geben, wie die Regulierung seiner Vergütung erfolgen kann.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und stehe Ihnen weiterhin gerne zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 16.12.2010 | 00:30

In dem Falle bin ich leider auch der Gesellschafter.
Um mich zu vergewissern> Ich muss nicht ins Gefängnis ? Wie muss ich dann für dich schulden aufkommen ?


Ich danke Ihnen für Ihre Mühe.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.12.2010 | 01:01

In diesem Fall legen Sie Ihr Amt als Geschäftsführer/Liquidator nieder und teilen dies dem Handelsregister mit.

Nach Ihren Angaben ist mit einer Geldstrafe zu rechnen. Für Verbindlichkeiten, die aufgrund der Verletztung Ihrer Pflichten als Geschäftsführer entstanden sind, wird das Finanzamt, als auch der Sozialversicherungsträger persönlich in Anspruch nehmen.

Insoweit lohnt auch hier eine anwaltliche Beratung mit dem Ziel entsprechende Haftungsansprüche abzuwehren oder im Vergleichswege zu regeln.

Mit besten Grüßen

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