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Ermittlung des Zugewinnausgleichs in meinem Fall


28.11.2007 16:03 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Da meine Scheidung im Frühjahr 2008 ansteht, habe ich
nun Post der "Gegenseite", spricht dem RA meiner Frau
erhalten, in dem es um den Zugewinnausgleich geht.
Die Forderung beläuft sich auf EUR 25.000.-

Zum Sachverhalt: Nach unserer Eheschließung habe ich von
meinem Vater ein Grundstück mit einem sehr verwohnten
alten Haus geschenkt bekommen, welches stark
sanierungsbedürftig war.

Um dieses finanziel zu ermöglichen, nahmen wir uns einen gemeinsames Darlehen in Höhe von EUR 85.000 auf.
Dieses Darlehen wurde mit einem zuteilungsreifen
Bausparvertrag, den meine Frau zur Eheschließung von Ihren Eltern geschenkt bekommen hat, finanziert.
Der Wert des Bausparvertrages waren besagte EUR 25.000.

Wenn ich guten Gewissens sagen könnte, daß jeder EURO
in die Wertsteigerung "meines" Hauses geflossen ist
und ich somit einen auszugleichenden finanziellen Vorteil
hätte, dann würde ich dem ja zustimmen, aber von der
gesamten Darlehenssumme wurden Dispokredite ausgeglichen,
Urlaub gemacht und das inzwischen 7 Jahren Mobiliar (Wohnzimmer,Küche etc.)angeschafft, von dem Sie beim
Auszug auch etliches mitgenommen hat.

Meine Frage ist nun, ob ich mich wirklich auf einen so
hohen Ausgleich einstellen muss,zumahl ich seit Beginn des Trennungsjahres unser gemeinsames Darlehen alleine trage und
meine Frau damit nun nichts mehr "am Hut" hat.

Danke für eine Antwort

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Sehr geehrter Fragensteller,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

der Zugewinnausgleich, den die Anwältin Ihrer Frau geltend macht, ist die Hälfte des Betrages, um den der Zugewinn des einen Ehegatten den Zugewinn des anderen Ehegatten übersteigt. Der Zugewinn ist der Betrag, um den das Endvermögen eines Ehegatten sein Anfangsvermögen übersteigt.

Es wird hierbei sowohl Ihr Anfangs- und Endvermögen berechnet als auch das Ihrer Frau.
Ob eine Forderung nach dieser Berechnung in Höhe von 25.000 € berechtigt ist, kann alleine aufgrund Ihrer Angaben hier nicht beantwortet werden.

Der Bausparvertrag Ihrer Frau spielt bei der Berechnung des Zugewinns zwar eine Rolle, ist aber nicht allein ausschlaggebend. Sollte der Bausparvertrag als Schenkung angesehen werden, ist der Betrag des Bausparvertrages, also die 25.000 €, gem. § 1374 II BGB zum Anfangsvermögen Ihrer Frau hinzuzurechnen.

Zu dem Darlehen kann insoweit nur gesagt werden, dass es möglicherweise bei Ihrem Endvermögen als Verbindlichkeit zu berücksichtigen ist und daher Ihr Endvermögen schmälert. Die Übernahme der persönlichen Haftung für eine Darlehensschuld begründet an sich noch keine Verbindlichkeit. Dies ist aber dann anders zu beurteilen, wenn im Innenverhältnis die Schuld einem Ehegatten anteilig zur Last fällt.

Ich rate Ihnen aufgrund der Höhe der Forderung einen Anwalt persönlich aufzusuchen, der genauer überprüfen kann, ob eine Zugewinnforderung in dieser Höhe gegen Sie besteht.

Ich hoffe, daß meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen,

Florian Müller
(Rechtsanwalt)
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