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Ermittlung des Wohnvorteils bei Unterhalstberechung

04.06.2013 21:19 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann


Zusammenfassung: Lebt der Unterhaltspflichtige in Eigentum, muss er sich auch bei der Berechnung des Kindesunterhalts einen Wohnwertvorteil anrechnen lassen, der sich aus der ortsüblichen Miete berechnet. Nicht umlagefähige Nebenkosten mindern diesen Wohnwertvorteil.

Mein 16-jähriger Sohn, den ich mit 3 Jahren als eigenen Sohn angenommen habe, lebte bis zur Scheidung 2012 mit meiner EX-Frau in meiner abbezahlten Eigentumswohnung. Jetzt zahle ich Unterhalt für den Sohn, der zur Mutter gezogen ist. Das emittelte Einkommen für den Unterhalt basiert auf der Rente von 1386,00 € plus Wohnvorteil von 700 €.
Wird der Wohnvorteil aus der ortsüblichen Miete ermittelt?
Wird das Wohngeld, dass üblicherweise bei Eigentumswonungen zu zahlen ist, beim Wohnvorteil berücksichtigt?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Der Wohnvorteil für das Wohnen im Eigentum wird aus der für eine vergleichbare Wohnung überlicherweise zu zahlende Miete errechnet - also aus der ortsüblichen Miete, die sich in der Regel dem örtlichen Mietspiegel entnehmen lässt.

Nebenkosten in Form der Wohngeldabrechnungen mindern den Wohnwertvorteil in Höhe der nicht umlagefähigen Kosten. Nebenkosten, die Sie auch als Mieter zahlen müssten, mindern den Wohnwertvorteil hingegen nicht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Schwartmann, Rechtsanwalt

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