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Ermittlung Nachlass / Erbmasse

| 02.05.2017 13:16 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Zusammenfassung: Anteil an dem Gemeinschaftskonto und der Übergang auf den/oder die Erben, wenn einer davon der überlebende Ehegatte ist.

Beim Tod eines Ehepartners ( Ehemann ) , beide kinderlos - kinderlose Ehe,
kein Testament vorhanden, keine Gütertrennung etc, als Erben kämen die Ge-
schwister des Verstorbenen ( 2.Ordnung ) und natürlich die hinterbliebene Ehe-
frau in Frage. FRAGE : Die Eheleute besaßen jeweils getrennte Sparbücher,
jeder das Seinige, und ein gemeinsames Girokonto, Welches hiervon und zu
welchen Teilen fließt in die gesetzl. Erbmasse / Nachlass?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Vorbemerkung:
Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
§ 1931 Gesetzliches Erbrecht des Ehegatten
"(1) Der überlebende Ehegatte des Erblassers ist neben Verwandten der ersten Ordnung zu einem Viertel, neben Verwandten der zweiten Ordnung oder neben Großeltern zur Hälfte der Erbschaft als gesetzlicher Erbe berufen. [...]"

§ 1371 Zugewinnausgleich im Todesfall
"(1) Wird der Güterstand durch den Tod eines Ehegatten beendet, so wird der Ausgleich des Zugewinns dadurch verwirklicht, dass sich der gesetzliche Erbteil des überlebenden Ehegatten um ein Viertel der Erbschaft erhöht; hierbei ist unerheblich, ob die Ehegatten im einzelnen Falle einen Zugewinn erzielt haben. [...]."

Das macht also 75 % für den überlebenden Ehegatten aus.

1.
Hinsichtlich des jeweils getrennten Sparbuches wird dieses weiter vererbt, also die Rechte daraus.

2.
Für das Gemeinschaftskonto gilt, dass nur der Anteil am Guthaben, der dem Erblasser nachweislich zustand, vererbt wird und der oder die Erben treten an die Stelle des verstorbenen Kontomitinhabers, haben also daran eine Mitberechtigung.

Das Konto kann aber jederzeit aufgelöst werden, dass dieses im Regelfall sehr unpraktikabel sein dürfte.

Die Auseinandersetzung kann sich etwas schwer gestalten. Es geht darum, was die Ehegatten vereinbart hatten. Es kann dann auch um (ggf. ausgleichspflichtige) Schenkungen gehen, was ermittelt werden müsste.

Ist am Ende nicht mehr aufklärbar, welcher Anteil dem Erblasser vereinbarungsgemäß zustand, wird vermutet, dass der Verstorbene zu 1/2 am Guthaben des Gemeinschaftskontos berechtigt war.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 04.05.2017 | 16:25

Also ich darf zusammenfassen :
1) Das Sparbuch des Erblasser´s gehört, wie z.B. gefundenes Bargeld zun
gesetzlichen Nachlass / Erbmasse.
2) Das gemeinsame Girokonto gehört anteilig zum Nachlass, bei Unstimmigkeiten,keine Zuordnung der Quellen etc. dann hälftig.
3) Die Sparbücher der hinterbliebenen Ehefrau bleiben hiervon unberührt,
aussen vor.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.05.2017 | 18:11

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Bewertung und Ihre Nachfrage, die ich gerne wie folgt beantworte: Sie haben die drei Punkte vollkommen zutreffend zusammengefasst. Ich hoffe, Ihnen damit gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 04.05.2017 | 16:33

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