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Erloschen des Aufenthaltstitel

02.10.2018 19:16 |
Preis: 35,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

da meine Frau es entschieden hat, Deutschland für mehr als 6 Monaten zu verlassen, und nachdem Sie mich über den Pflicht der Abmeldung in separater Frage beraten haben, ist meine Frau nun abgemeldet worden. Es hieß aber so, dass meine Frau auch Bescheid wissen sollte und dass die Aufenthaltskarte rückgegeben oder zugeschnitten werden sollte.

Meine Frau hat es aber abgelehnt, die Karte zurück zu geben. Mein Anwalt in Jordanien hat ihr einen rechtlichen Hinweis gestellt und dies wurde ihr per Post geschickt, dass sie abgemeldet wurde und dass der Aufenthaltstitel erloschen wurde und zurückgegeben oder zugeschnitten werden sollte.

Soll ich eine Kopie des Hinweises auf Deutsch der Bürgeramt schicken, oder reicht so als Nachweis meines Pflichts und muss nichts weiter tun?

Vielen Dank!
02.10.2018 | 20:59

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Falls Sie hier, wie ich annehme, eine Anfrage vorab zu diesem Thema gestellt haben, so teilen Sie mir das einfach bitte mit und geben mir den diesbezüglichen Link an, dann kann ich mir das ansehen. Vielen Dank im Voraus.

Ansonsten gilt:
Das Erlöschen des Aufenthaltstitels nach einer Ausreise, die länger als sechs Monate dauert, tritt bereits von Gesetzes wegen ein, die Abmeldung beim Einwohnermeldeamt beziehungsweise Bürgeramt behördlicherseits aufgrund des auf Dauer angelegten Verzugs ins Ausland.

Sie werden da als Ehemann lediglich als Beteiligter im ausländerrechtlichem beziehungsweise melderechtlichen Verfahren geführt, können aber selbst Anregungen an die Ausländerbehörde beziehungsweise das Bürgeramt beziehungsweise das Einwohnermeldeamt tätigen. Ein eigenes Antragsrecht haben Sie jedoch nicht und es obliegt der Behörde, hier jeweils zu entscheiden.

Sie können aber von Amts wegen behördlicherseits zum Verfahren auch befragt und hinzugezogen werden, also als Beteiligter. Nichtsdestotrotz können Sie natürlich entsprechende Hinweise, wie Sie angedeutet haben, den Behörden abgeben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

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