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Erhöhung der Wochenarbeitszeit von 39 auf 40h ohne Bezahlung (TVöD)

21.10.2010 20:03 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Mein Arbeitgeber (Bundeswehr) hatte letztes Jahr die Idee die Wochenarbeitszeit von 39h auf 40h für die zivilen Angestellten anzuheben um im Gegenzug die Wochenarbeitszeit der Soldaten von 41 auf 40h senken zu können. Somit arbeiten Zivilangestellte wie auch die Soldaten nun im selben Zeitrahmen.

Damit die Zivilangestellten dennoch auf die tariflich vereinbarten 39h kommen wurde eine Zeitgutschrift von 1h an jedem Sonntag auf das Zeitkonto eingerichtet.(bei den Soldaten wird 1h abgezogen)

Nun stelle ich mir aber die Frage wie sieht es mit der Bezahlung aus? Müsste der Arbeitgeber die zivilen Angestellten nicht diese 1h dienstlich angeordnete Mehrarbeit bezahlen denn es wird ja eine 40h Woche verlangt.
Ausgehend von einer Arbeitswoche von 39h kommt es nämlich so zu einer "Gehaltskürzung" von 2,56% bzw. etwas um die 800 Euro pro Jahr wobei auch unklar ist ob ggf. eine Entlohnung angelehnt an den Mehrstundenbetrag von 30% lt. TVöD hier Anwendung finden könnte da die stündliche Mehrarbeit wie eine Überstunde dem Zeitkonto gutgeschrieben wird.

Ungerechterweise bekommen nach dieser Regelung die Soldaten für eine 40h Arbeitswoche auch 41h entlohnt.

Gibt es für zivile Angestellte Mitarbeiter hier irgendwelche Möglichkeiten dieses Defizit auszugleichen?

Arbeitgeber: Bundeswehr
Arbeitsvertrag: Arbeitszeit und Lohn lt. TVöD Bund
Arbeitszeitmodell: Wechselschichtdienst (Mo. - So., 0-24 Uhr)

Sehr geehrter Fragesteller,

wie Sie selbst ausführen, wird für die eine "Überstunde" pro Woche ein Zeitkonto eingerichtet, auf welchem die Mehrarbeitsstunden angesammelt werden. Dieses ausschließlich aus dem Grund, diese zu vergüten. Mehrarbeit ist in jedem Fall zu vergüten, wobei unter Vergütung sowohl Entgeldzahlung, als auch Freizeitzausgleich zu verstehen ist. Welche Art der Vergütung in Betracht kommt und ob für Mehrarbeit Zuschläge zu zahlen sind (was keinesfalls die Regel ist), richtet sich nach dem Inhalt des Arbeits- oder Tarifvertrages.

Sollte noch Klärungsbedarf bestehen, so nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion. Ansonsten bedanke ich mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

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