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Erhöhung Nebenkostenvorauszahlung

| 29.10.2009 09:57 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Mirko Ziegler


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ein Problem mit meinem Vermieter und wollte mich erkundigen, ob in meinem Fall eine Erhöhung der Nebenkostenvorauszahlung statthaft ist. Abrechnungszeitraum 7 Monate (Dezember bis Juni); geforderte Nachzahlung 160 Euro. Ich liess mir etwas mehr als 4 Wochen Zeit zur Prüfung der Abrechnung (es wurden unberechtigte Posten umgelegt , z. B. (Nutzerwechselgebühr bei Heizkosten). Ich habe dann selbstständig diese Posten abgezogen und den Rest überwiesen (140 Euro). Zeitgleich bekam ich ein Schreiben vom Vermieter, dass die Nebenkostenvorauszahlung "vorsorglich" um 20 Euro monatlich erhöht wird und zwar direkt zum nächsten Monat.

Frage: Kann der Vermieter das ohne Begründung tun, ohne zu berücksichtigen, dass der kurze Abrechnungszeitraum die Heizperiode enthilet, aber nichtr die Sommermonate nicht?

Kann ich dieser Erhöhung wdersprechen?

Sehr geehrte Fragestellerin,

gern beantworte ich Ihre Frage unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes sowie des Einsatzes wie folgt:

Grundsätzlich steht es dem Vermieter frei, die Abschlagshöhe jederzeit anzupassen. Allerdings gilt dies nur soweit dies auch angemessen ist. In Ihrem Fall erfolgte eine Neuberechnung auf Grundlage der Heizkosten für den Zeitraum Dez. – Jun. (7 Monate). Die Erhöhung ist in Anbetracht der Nachforderung von 140,00 EUR auch angemessen. Die Betrachtung, dass es sich auch um Sommermonate gehandelt hat stützt die Forderung um eine Erhöhung eher noch, denn wie Sie selbst sagen, ist der Mehrverbrauch gegenüber der vereinbarten Vorauszahlung auch in Monaten angefallen, die nicht zur Winterheizperiode zählen. Im Ergebnis rate ich Ihnen zur Zahlung der angepassten Vorauszahlung.
___

Gern können Sie mich bei Rückfragen oder einer gewünschten Interessenvertretung kontaktieren. Nutzen Sie hierzu die kostenlose Nachfragefunktion, die persönliche Beratungsanfrage oder die kanzleieigenen Kontaktmöglichkeiten. Beachten Sie bitte, dass im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion nur Fragen beantwortet werden können, die den Regeln dieses Forums entsprechen.

An dieser Stelle sei der Hinweis erlaubt, dass diese Internetplattform eine eingehende, rechtliche Beratung nicht ersetzen kann, sondern vielmehr der ersten rechtlichen Orientierung dienen soll.
Das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann das Ergebnis der juristischen Bewertung beeinflussen und sogar zu einem völlig gegensätzlichen Ergebnis führen. Die hier gegebene Antwort basiert vollständig auf Ihren eigenen Angaben.

Nachfrage vom Fragesteller 29.10.2009 | 10:25

Sehr geehrter Herr Anwalt,

das verstehe ich nicht. Der Abrechnungszeitraum enthilet 5-6 Monate Heizperiode, aber fast keine Sommermonate. Wie kann dann die Erhöhung angemessen sein? Und ab wann wird diese Erhöhung wirksam?

Besten Dank und freundlichen Gruß

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.10.2009 | 11:03

Sehr geehrte Fragestellerin,

die Erhöhung wird mit dem auf die Erklärung folgenden, übernächsten Monat wirksam.

Die Erhöhung kann angemessen sein, weil zu berücksichtigen sein dürfte, dass zwar 2 Monate nicht zur der Heizperiode gehören aber nach den sog. Gradtagszahlen für Deutschland bereits der September wieder zur Heizperiode zählt. Aus diesem Grund halte ich die Erhöhung für angemessen.

Ich möchte Sie auch auf die Homepage des Instituts für Wohnen und Umwelt hinweisen. Auf der Seite finden Sie Informationen zu den Gradtagszahlen.

Ich möchte auch darauf hinweisen, dass es stets auf den Einzelfall ankommt und sofern Sie mehr als eine erste Einschätzung benötigen, unter Anderem der Mietvertrag geprüft werden müsste.

Bis hierin hoffe ich Ihnen eine erste Orientierung gegeben zu haben.

Bewertung des Fragestellers 29.10.2009 | 11:19

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