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Erhöhte Abschreibung Immobile

| 20.10.2014 14:47 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


In einem laufenden Prozess gegen einen Steuerberater sei es ausser Frage, daß ein Schaden für den Mandanten entsanden ist. Dieser besteht darin, daß der Steuerberater bei der Liqidation einer Stillen Beteiligung versäumt hat, darauf hinzuweisen, daß durch die Liquidation eine Immobilie wieder in das Privatvermögen übergeht und dafür Steuern zu entrichten sind. Der Beratungsfehler besteht jedoch vor allem darin, daß dies im Alter von 54 Jahren des Betroffenen erfolgte und nicht darauf hingewiesen wurde, daß im Alter von 55 Jahren der Liquidationserlös steuerfrei geblieben wäre. Dieser Zustand sei nun vorausgesetzt.
Im Prozess äussert sich der Beklagte in folgende Richtung:
Es ist zwar ein Steuerbetrag für den Kläger entstanden, der hätte vielleicht vermieden werden können.
Im Rahmen des Nachweises eines tatsächlichen Schadens jedoch müsse der Kläger sich anrechnen lassen, daß er nach Eintritt dieses Schadens durch erhöhte Abschreibung der Immobilie wieder Gewinne in der steuerlichen Gestaltung habe, die diesem Schaden entgegengerechnet werden müssten.
Text: Kommt es zu einer Aufdeckung stiller Reserven bei Gebäuden, so wird damit zukünftiges Abschreibungspotential geschaffen, welches zu einer Egalisierung der Steuerlast geführt hätte.

Frage: Führt eine entrichtete Steuer, welche aus der Liquidation einer Stillen Beteiligung entstand, weil hierdurch ein Wohnungsanteil in das Privatvermögen zurückfloß, unter Umstanden zu der Möglichkeit, die Immobilie erhöht abzuschreiben und dadurch Steuern einzusparen.

Bitte Antwort bis zum 22.10.2014

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Die Überführung der Immobilie bzw. Stillen Beteiligung ist als Entnhame zu bewerten (Überführung von dem Betriebsvermögen in das Privatvermögen), wodurch ein höheres Abschreibungsvolumen entstanden sein kann, da zb die Immobilie weitestgehend abgeschrieben war bzw. ein Erlös für die Entnahme bezahlt werden musste, der das Abschreibungsvolumen erhöht. Die Tatsache, dass der Steuerpflichtige Steuern auf die Entnehme bezahlt hat, ist nicht maßgeblich. Entscheidend ist die Erhöhung des Abschreibungsvolumens durch die Entnahme.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 20.10.2014 | 16:38

Habe ich Sie insofern richtig verstanden, daß die erhöhte Abschreibungsmöglichkeit in jedem Fall entsteht, auch wenn ich die Liquidation 1 Jahr später vorgenommen hätte? Somit würde hier so gut wie kein anrechenbarer Vorteil entstehen ( Immobilie ist ca. zu 50% abgeschrieben)

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.10.2014 | 21:47

Wenn die Liquidation 1 Jahr später steuerfrei hätte bewerkstelligt werden können, wäre doch kein höheres Abschreibungsvolumen entstanden und somit auch keine Vorteilsanrechnung in Form der höheren Abschreibung.

Bewertung des Fragestellers 22.10.2014 | 11:52

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

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"1. Wurde mir kurz nach Veröffentlichung empfohlen, den relativ hohen Einsatz zu erhöhen,"weil das wirtschaftliche Interesse hoch sei.." Dann kann ich gleich zu einem niedergelassenen Berater gehen. 2. Wurde die Frage erst einigermaßen klar beantwortet - die Antwort auf die Nachfrage hat alles wieder verklärt. Ich hatte die Problematik klar beschrieben, habe aber darauf keine klare Aussage erhalten: Kann mein Gegner mir mit Recht vorhalten, daß ich durch seine zu frühe Liquidation steuerliche Vorteile habe, die den hohen Schaden, den er verursacht hat, kompensieren?"
Stellungnahme vom Anwalt:
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