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Erhöht sich dadurch der Unterhalt meiner Frau oder soll ich mit dem Hauskauf bis nach der Scheidung


09.08.2006 15:22 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Hallo, bin derzeit im Trennungsjahr. Jetzt soll ich das Haus meiner Eltern erben. Auf dem Haus ist noch eine Belastung von ca. 90.000,-- €. Im Grundbuch sind 150.000,-- € eingetragen. Ich beabsichtige ein Darlehen über den vorgenannten Betrag aufzunehmen. Damit ich keinerlei Kosten habe wurde vereinbart, daß ich meinen Eltern Miete verlange. Da die Miete für mich ja Mehreinnahmen bedeuten folgende Frage. Erhöht sich dadurch der Unterhalt meiner Frau ? Soll ich damit bis nach der Scheidung warten ? Danke für Ihre geschätzte Antwort.

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Sehr geehrter Ratsuchender ich bedanke mich für Ihre Anfrage und möchte die aufgrund Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt summarisch beantworten:

Der Trennungsunterhalt beruht auf der noch bestehenden Ehe und ist daher regelmäßig nach Maßgabe der ehelichen Lebensverhältnisse und der Erbwerbs- und Vermögensverhältnisse der Ehegatten gegeben:

Die für die Unterhaltsberechnung maßgeblichen gegenwärtigen ehelichen Lebensverhältnisse werden grundsätzlich auch durch die Entwicklung der Verhältnisse in dem Zeitraum zwischen der Trennung und dem Zeitpunkt der Rechtskraft der Scheidung beeinflusst, da die Ehe noch bis zur Scheidung fortbesteht.

Einkommenssteigerungen sind daher grundsätzlich zu berücksichtigen.
Anderes gilt nur dann, wenn die Veränderungen in den Einkommensverhältnissen auf einer unerwarteten, vom Normalverlauf erheblich abweichenden Entwicklung seit Trennung der Eheleute beruhen oder nur wegen der Trennung eingetreten sind.

Es ist in Ihrem Fall somit darauf abzustellen, ob die zusätzliche Mieteinnahmen eine erhebliche Abweichung vom Normalfall darstellen.

Einkommensveränderungen nach der Scheidung werden nicht mehr berücksichtigt, es sei denn es handelt sich um eine normale Einkommenserhöhung oder um eine Einkommensveränderung, auf die sich die Eheleute bereits während des Zusammenlebens eingestellt haben.

Ich hffe Ihnen im Rahmen dieser Erstberatung einen Überblick verschafft zu haben.

Ergänzend möchte ich auf folgendes hinweisen. Meine Auskunft umfasst wesentliche Gesichtspunkte die im geschilderten Fall allgemein zu beachten sind. Daneben können weitere Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem ganz anderen Ergebnis führen können. Deshalb sind verbindliche Empfehlungen darüber, ob und wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia Vetter

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