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Erhebliche Mängel nach Gebrauchtwagen kauf

| 07.08.2012 22:32 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Habe mir, vor 2 Wochen und 5 Tagen,einen Gebrauchtwagen von einem Autohandel als Privatmann,mit einer Finanzierung gekauft.Da wir direkt mit dem neuen Fahrzeug in den Urlaub fahren wollten( Frankreich 2500km )haben wir den Verkäufer darüber aufgeklärt und deswegen auch auf die älteren Bremsen hingewiesen.Der Verkäufer sagte darauf,das die nur so aussehen, weil das Auto seit 3 Monaten steht und dass er das Auto eh neu durch den Tüv schicken wolle bevor wir es bekommen.Gesagt,getan! Mit neuem Auto und neuen Tüv ging es in den Urlaub,doch bei 1200 km fing das Auto laut zu Klackern an und eierte ->alle Reifen waren locker,konnte die schrauben mit der Hand abdrehen... Haben die Verkäufer darüber in Kenntnis gesetzt,doch sie sind sich keiner schuld bewusst!Nach einem Werkstattbesuch waren alle Schrauben Wieder feste und wir konnten beruhigt nach Hause fahren.Doch kaum zu Hause angekommen,fingen die Bremsen an tierisch zu quitschen ->Beide vorderen Bremsen waren so weit abgefahren,dass die Bremsklötze nicht mehr vorhanden waren,nur noch das blanke Eisen,hinzu kommt,dass die Bremsscheiben nur noch so dünn sind,dass der Automechaniker( mein fast Schwager)meinte das sie nach noch ein paar km evtl. durchbrechen...er sagte auch,dass das Auto gar keinen neuen Tüv hätte kriegen dürfen mit den Bremsen!Wir haben den Verkäufer auch hier drüber in kenntnis gesetzt und wir sollen morgen in eine von IHM gewählte Werkstatt kommen um mal zu gucken... Meine frage an sie: ,, kriege ich die Bremsen ersetzt? Ist das Strafbar oder Fahrlässig? Kriege ich dann eine entschädigung? was kann ich noch tun oder verlagen?

07.08.2012 | 23:12

Antwort

von


(892)
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Sehr geehrte Ratsuchende,

ich danke Ihnen für Ihre Anfrage, die ich gerne beantworten darf. Bitte beachten Sie aber, dass meine nachstehenden Ausführungen nur eine erste rechtliche Einschätzung auf der Grundlage Ihrer Angaben darstellen können.

Strafbar wäre das Verhalten des Verkäufers, wenn er Sie bewusst betrogen hat, weil ihm der Zustand der Bremens bekannt war und er sie vorsätzlich darüber getäuscht hat um einen Vermögensschaden herbeizuführen. Dieser Vermögensschaden kann im Kauf des Fahrzeuges liegen, den Sie bei korrekter Kenntnis der Sachlage - des Zustandes der Bremsen - unterlassen hätten.

Sie werden aber keinen Schaden haben, wenn die Bremsen vom Verkäufer nun erneuert werden. Denn dieses Recht auf Nachbesserung steht dem Verkäufer zu. Weigert er sich, die Bremsen instandzusetzen und auszutauschen, werden Sie vom Kaufvertrag zurücktreten können, da das Fahrzeug nicht der vereinbarten Beschaffenheit entspricht. Sie haben dann Anspruch auf Rückzahlung des Kaufpreises.

Zusätzlich sollten Sie hilfsweise den Kaufvertrag wegen arglistiger Täuschung anfechten, da Ihnen beim Kauf vorgespiegelt wurde, dass die Bremsen in einem guten Zustand seien.

Weigert sich der Verkäufer den Rücktritt oder die Anfechtung zu akzeptieren, sollten Sie sich anwaltlich vertreten lassen, um Ihren Anspruch auf Rückabwicklung des Kaufvertrages durchzusetzen. Ich vertrete Mandanten bundesweit - gerne nehme ich mich dann auch Ihrer Angelegenheit an.

Bitte kontaktieren Sie mich dazu ggf. über die unten genannte Rufnummer bzw. E-Mail-Adresse.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Schwartmann
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Bewertung des Fragestellers 15.08.2012 | 21:00

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