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Erhebliche Kosten für Rücklastschrift


19.01.2006 10:08 |
Preis: ***,00 € |

Internetrecht, Computerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich habe am vergangenen Donnerstag bei *****.de eine CD für 24.95 (+ 4,95 Portokosten) bestellt und eine Abbuchung von meinem Konto zugelassen. Der Auftrag wurde noch am selben Tag bestätigt. Ich wurde in dieser Bestätigung darauf hingewiesen, dass mein Konto genügend Deckung aufweisen muß. Am späten Nachmittag wurde die CD versandt, ich bekam eine Bestätigung per e-mail. Abends habe ich beim Surfen im Internet festgestellt, dass es die CD bei ***** für 9,99 Euro gibt. Daraufhin habe ich noch abends den Auftrag storniert und angekündigt, dass ich die versandte CD umgehend zurücksenden werde und die Abbuchung rückgängig machen werde. Das habe ich am nächsten Tag gegen Mittag auch getan, nachdem sich niemand auf mein e-mail gemeldet hat und niemand telefonisch während der Geschäftszeiten zu erreichen war. Nachmittags mailt mir die Firma, dass sie die Rückgabe aus Kulanzgründen akzeptiere, eine Rückbuchung aber mit erheblichen Kosten verbunden wäre. Da war die Rückbuchung längst erfolgt!Ich konnte die Überweisung der 4,95 Euro Portokosten nicht mehr vornehmen, das Konto der Firma war gesperrt.
Jetzt stellt mir die Firma eine Rechnung von 28,45 Euro (Bearbeitungsgebühr 15 Euro+ weitere 8,50 (Bankkosten) + 4,95 Portogebühren (obwohl nur 2,15 Briefmarken auf dem Brief waren) in Rechnung, die ich umgehend bezahlen soll, sonst würde ein Inkasso-Unternehmen eingeschaltet. Angeführt werden die AGB der Firma. Ist diese Forderung rechtens?

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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

da hier offenbar ein Vertrag nach den Regeln des Fernabsatzvertrag geschlossen worden ist (sofern Sie Verbraucher sind und nicht geschäftlich die CD bestellt haben), kann von einer "Kulanz" der Rücknahme überhaupt keine Rede sein. Der Verkäufer war hierzu verpflichtet.

Nach § 357 II BGB sind Sie, da der Wert unter 40,00 EUR lag, nur verpflichtet, die Kosten der Rücksendung zu tragen.

Mehr müssen Sie nicht bezahlen.

Teilen Sie dieses der Gegenseite mit; erklären Sie, dass Sie keine weiteren Kosten übernehmen, so dass die Einschaltung eines Inkassounternehmens zwecklos ist.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 19.01.2006 | 10:43

Vielen dank für die Information.
Sind unter Kosten der Rücksendung nur meine Portokosten für die Rücksendung der CD gemeint. Oder muss ich auch die angeblichen Bankkosten in Höhe von 8,50 Euro von *****.de bezahlen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.01.2006 | 10:43

Nur die reinen Portokosten für die Rücksendung der CD.

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