Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Ergängsungs Pflichtanteil

| 22.03.2014 15:16 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Hallo!
Meine Mutter ist 2/2014 gestorben und hat 2 Lebensversicherungen in der mein Bruder als Begüngstigter eingetragen ist. Leider hat mein einziger Bruder auch schon das Haus und das Grundstück bekommen und hat mich damals mit 25 000,-- DM abgespeist.
Laut Notarvertrag hätte er alles was ich jetzt 30 Jahre lang für meine Mutter gemacht habe machen müßen, hat er aber nicht,sowas nennt man glaub ich groben Undank!
Meine Frage ist die, da abzüglich aller Beerdigungungskosten noch ca 20 000,-- Euro übrich sind , stehen mir doch sicherlich noch 10 000,-- Euro als Ergängsungs Pflichteil zu, schon allein deswegen das er sich nicht an den Notarvertrag gehalten hat .Außerdem sind sonst keine Werte oder Erbmasse da.

Mit freundlichen Grüßen
A.Fiedler

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Zunächst möchte ich Ihnen mein Beileid ausdrücken.


Ist kein Testament vorhanden, erben Sie zu 50 %. Ist ein Testament vorhanden, nach dem Sie enterbt sind, erhalten Sie als Pflichtteilsberechtigter 25 %. Hinsichtlich des Grundstückes ist eine Rückgängigmachung nur dann noch möglich, wenn tatsächlich grober Undank vorliegt und die Voraussetzungen des § 530 Abs. 2 BGB gegeben sind. Hiervon gehe ich aber nicht aus. GGf. haben Sie einen Anspruch auf Pflichtteilergänzung nach § 2325 BGB . Hierbei ist entscheidend, dass seit der Schenkung keine 10 Jahre verstrichen ist. Eventuell kann auch aufgrund des notariellen Vertrages zwischen Ihrer Mutter und Ihrem Bruder noch andere Ansprüche in die Erbmasse fallen. Daher sollten Sie auch diesen Vertrag genau prüfen (lassen).

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 22.03.2014 | 16:09

Vielen Dank!
Kann ich von meinen Bruder obwohl er in der Lebensversicherung als Begüngstigter eingetragen ist die Hälfte der von der Versicherung ausbezahlten Summe einklagen!

Rückfrage vom Fragesteller 22.03.2014 | 16:15

Vielen Dank!
Kann ich von meinen Bruder obwohl er in der Lebensversicherung als Begüngstigter eingetragen ist die Hälfte der von der Versicherung ausbezahlten Summe einklagen!

Rückfrage vom Fragesteller 22.03.2014 | 16:22

Vielen Dank!
Kann ich von meinen Bruder obwohl er in der Lebensversicherung als Begüngstigter eingetragen ist die Hälfte der von der Versicherung ausbezahlten Summe einklagen!

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 22.03.2014 | 16:23

Grundsätzlich haben Sie ein Pflichteilsergänzungsanspruch. Dies gilt nur dann nicht, wenn die Lebensversicherungen zur Ausstattung Ihre Bruders nach § 1624 BGB dienen soll. Hiervon gehe ich aber nicht aus.

Hierbei sind die Einzelheiten relativ umstritten. Nach einer Ansicht bezieht sich der Pflichtteilsergänzungsanspruch auf die gezahlten Prämien, nach einer anderen Ansicht auf die Auszahlung. Nach einer dritten Ansicht ist der Wert der Versicherung anzurechnen, der die Versicherung in der Sekunde des Todes hatte (BGH, Urteil vom 28. 4. 2010 - IV ZR 73/08 ).

Da Sie für Klagen über € 5.000,00 einen Anwalt beauftragen müssen, empfehle ich Ihnen, bereits jetzt sich an einem Kollegen Ihrer Wahl zu wenden, um die Einzelheiten zu besprechen.

ch hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 22.03.2014 | 16:32

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Sehr gut und schnell beantwortet, vielen Dank

"