Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Erfolgsaussichten eines Gnadengesuches?

| 06.07.2013 10:49 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


12:40

Zusammenfassung:

Es geht um die Erfolgschancen eines Gnadengesuches.

Hallo

habe folgenden Gnadengesuch vor am Dienstag in Baden Württemberg ein zu reichen.
Kann ich die wahre Situationsbeschreibung noch verbessern bzw. ändern? ich kann nur noch mit einem Gnadengesuch die Haftstrafe verhindern (6Monate)

Danke

Aufgrund der bevorstehenden Haftstrafe ist mit der Gefährdung und einem gesundheitlichen Rückfall der erfolgreichen Behandlung der depressiven Erkrankung meiner Ex-Frau zu rechnen wodurch Sie und mein Sohn unbillig darunter zu leiden hätten. Aus diesem Grund ersuche ich um Erlass der Haftstrafe aufgrund des Widerrufes.

Im Rahmen der depressiven Erkrankung meiner Ex-Frau können immer wieder Krisen auftreten z.B. durch Existenz-Ängste. Krisen haben für meine Ex-Frau oft einen bedrohlichen Charakter, weil sie mit eingeschränkter Wahrnehmung und Handlungsfähigkeit einhergehen. Insbesondere suizidale Krisen sind gefährlich. Meine Ex-Frau hat bereits vor Jahren einen Suizidversuch unternommen.

Durch einen Haftantritt würden Existenz-Ängste aufkommen und somit eine Krise.

Eine Vermeidung von negativen Faktoren durch meine Person, welche eine Krise auslösen könnte ist eine zwingende Notwendigkeit. Des Weiteren ist eine Unterstützung – zu jeder möglichen Zeit - durch meine Person erforderlich. Dieser Verantwortung bin ich bis dato immer nachgekommen.

Für meinen 14jährigen Sohn ddddd, welcher bei meiner Ex-Frau lebt, würden sich eine Verschlechterung der depressiven Erkrankung meiner Ex-Frau besonders schwerwiegend auswirkt ins besonderen auf das Wohlergehen weil der Erfolg der Psychotherapie verhindert bzw. beeinträchtigt würde.

Die 3 Säulen der Behandlung meiner Ex-Frau sind derzeit die Pharmakotherapie (Medikamentenbehandlung mit xxxxxxxx) mit Antidepressiva, die wöchentliche Psychotherapie bei yyyyy sowie die Unterstützung meiner Person.

Der geschuldete Betrag in Höhe von aaaaa€ wurde mit der Teilzahlung in Höhe von 2000€ am 03.07 sowie mit dem Teilbetrag von bbbbbb€ am 05.07 beglichen (Überweisungsbeleg sowie Kontoauszug wurden per Fax übermittelt).

Aus den oben aufgeführten Gründen ersuche ich Sie, Gnade vor Recht walten zu lassen.

06.07.2013 | 11:29

Antwort

von


(3086)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 299 3178 (WhatsApp)
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

ich gehe davon aus, dass die Haft eine Ersatzfreiheitsstrafe darstellt, da Sie die Geldstrafe bis dato nicht aufbringen konnten?

Es wäre hierbei gut mit der Staatsanwaltschaft zu sprechen, um eine Haft zu vermeiden unter Hinweis auf die jetzt getätigten Zahlungen.

Wenn dies nicht erfolgreich sein sollte, wovon ich aber ausgehe, müsste Ihrem Antrag noch Belege beigefügt werden, also ärztliche Atteste, die bescheinigen, dass die Pflege gerade Ihrer Person absolut erforderlich ist und sonst eine ernsthafte Gesundheitsgefährdung zu erwarten wäre.

Erst in diesem Fall, würde sich auch mit dem Gnadengesuch befasst werden.

Ich gehe aber davon aus, dass eine die Teilzahlung und die in Aussicht zu stellende Restzahlung die Haft bereits obsolet macht.

Wenn Sie für das Verfahren Hilfe brauchen sollten, steht Ihnen meine Kanzlei gern zur Seite.


Rückfrage vom Fragesteller 06.07.2013 | 11:45

Sehr geehrter Herr Hoffmeyer

Zunächst ein Danke für die schnelle Antwort.
Es handelt sich um einen Widerruf weil ich die Bewährungsauflage (Zahlung einer gewissen Summe)nicht nach gekommen bin.

Daraus ergibt sich nun der Haftbefehl gegen meine Person. Ich soll für 6Monate in die JVA.

Die Bestätigung der Psychotherapie sowie der verschriebenen Medikamente ist kein Problem.

Sollte in dem Antrag noch drastischer Formuliert werden oder sind die verwendeten Formulierung ausreichend um die dramatische Situation ausreichend dar zu legen?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 06.07.2013 | 12:40

Sehr geehrter Fragesteller,

für den Gnadengesuch ist das ausreichend, wenn Sie sodann noch die ärztlichen Belege hinzufügen und auch hierbei die Zahlungsbelege übersenden.

Darüber hinaus sollten Sie gleich Montag telefonisch Kontakt zum zuständigen Staatsanwalt aufnehmen und parallel die Überweisungsbelege faxen mit der Bitte um Ratenzahlung und genauer Ankündigung der nächsten Raten.

Dies sollten Sie vorab per Fax schicken und "Eilt sehr; HAFT" draufschreiben.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 06.07.2013 | 11:58

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Direkte Antwort auf meine Frage. Man könnte evnt noch Tipps einbringen

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Dr. Felix Hoffmeyer, LL.M. »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 06.07.2013
5/5,0

Direkte Antwort auf meine Frage. Man könnte evnt noch Tipps einbringen


ANTWORT VON

(3086)

Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
Tel: 0177 299 3178 (WhatsApp)
Web: http://www.anwalt-prime.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Strafrecht, Verkehrsrecht, Vertragsrecht, Kaufrecht, Miet und Pachtrecht, Erbrecht, Verwaltungsrecht, Baurecht, Internet und Computerrecht, Zivilrecht, Arbeitsrecht