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Erfolglose Autoreparatur - Was soll ich nun machen, Rechnung nicht bezahlen?


20.11.2009 22:24 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr gehrte Damen und Heren,

ich habe eine Rechtsfrage zu der folgenden Angelegenheit und wende mich an Sie, in der Hoffnung mir weiterhelfen zu können.

Anfang November musste ich leider feststellen, dass die Heizung in meinem Auto nicht mehr funktioniert. Aus diesem Grund habe ich mein Auto am 06.11.2009 einer Reparaturwerkstatt vorgestellt. Da ich schon einige Reparaturen, bzw. Inspektionen vorn der Werkstatt habe ausführen lassen, wurde der Auftrag zur Fehlerermittlung von meiner Seite lediglich mündlich erteilt.

Am darauffolgenden Tag wurde mir telefonisch mitgeteilt, dass die Wasserpumpe defekt sei und ausgetauscht werden müsse. Weiter wurde mir von der Werkstatt empfohlen im Falle einer Reparatur den Zahnriemen gleich mitzutauschen, der Zahnriemen sein zwar erst in 15.000 Km fällig, aber wenn schon einmal alles auseinandergebaut wäre, so könnte man dies gleich mit erledigen.

Einen Zusammenhang zwischen "Wasserpumpe" und "Heizung" konnte ich mir selbst nicht erklären, aufgrund meiner Zweifel habe dann die Werkstatt aufgesucht und den Werkstattmeister gebeten, mir die Zusammenhänge noch einmal genauer zu schildern.
Meine anfänglichen Zweifel wurden endgültig ausgeräumt ,als ein herbeigerufener Werkstattmitarbeiter mir aus einem baugleichen Motor eine ebenfalls defekte Wasserpumpe präsentierte, mit der Anmerkung, dass die Wasserpumpen bei dieser Automarke ständig kaputt gehen und es sich hierbei einen bekannten Fehler handeln würde.

Anmerkung : der Defekt an der Wasserpumpe aus dem fremden Fahrzeug war auch für einen Laien mit bloßem Auge zu erkennen.

Nach einem mündlichen Kostenvoranschlag seitens der Werkstatt, habe ich dann der KFZ- Werkstatt dann ebenfalls mündlich den Auftrag erteilt, Wasserpumpe und Zahnriemen in der darauffolgenden Woche -13.11.2009 - zu tauschen.

Als ich am 14.11. 2009 mein Auto in Empfang nehmen wollte, so wurde mir vom Werkstattmeister mitgeteilt, dass die Arbeiten ausgeführt worden wären. Eine durch die Werkstatt vorgenommene Probefahrt habe ergeben, dass die Heizung wieder funktioniere.

Allerdings, so der Werkstattmeister, gäbe es noch weitere Probleme mit einer anderen Baugruppe. Diese könnten ebenfalls im Zusammenhang mit dem Problem "Heizung" stehen, ich solle das Auto aber ruhig mitnehmen und mich im Falle eines erneuten Problems, mit der Reparaturwerkstatt in Verbindung setzen. Eine Rechnung würde mir nur dann ausgestellt, wenn ich zufrieden sei.

Unser Auto habe ich dann umgehend einer ausgiebigen Probefahrt unterzogen, nach einigen Kilometern war mir dann sehr schnell klar, dass die Reparatur nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hatte. Der Fehler war aus meiner Sicht noch der gleiche.

Also bin ich umgehend wieder zur Reparaturwerkstatt gefahren, dem Werkstattmeister habe ich dann über das erneut ( trotz Reparatur ) auftretende Problem informiert und ihm mitgeteilt, dass aus meiner Sicht der Mangel durch die Reparatur nicht behoben wurde. Der Meister zeigte sich einsichtig und versicherte mir, Nacharbeit zu leisten.

Heute sollet dann die Nacharbeit erfolgen. Im Laufe des Tages wurde mir allerdings mitgeteilt, dass sich der Fehler nicht eindeutig ermitteln ließe, auch der "befreundete" Vertragshändler könne sich den Fehler nicht erklären. Es gäbe zwar einen Verdacht, allerdings sei das Bauteil recht teuer und könne nicht "einfach so" eingebaut werden. Weiter wurde mir vorgeschlage, dass es doch vielleicht besser sein, das Fahrzeug bei einer anderen Werkstatt vorzustellen ( ! ).

Am 23.11.2009 will die Reparaturwerkstatt nun das weiter Vorgehen mit mir abstimmen.

Was soll ich nun machen, Rechnung nicht bezahlen und darauf bestehen, dass die Werkstatt das Fahrzeug wieder in den Ursprungszustand versetzt ?

Oder hat die Reparaturwerkstatt mir durch den - wenn auch nicht notwendigen - Einbau eines neunen Zahnriemens einen zu zahlenden Vorteil verschafft ?

Den Auftrag habe ich ja erteilt, allerdings nur im Zusammenhang mit dem Wechsel des vermeintlich defekten Bauteils ( Wasserpumpe ) ?

Können Sie mir helfen ?
20.11.2009 | 23:30

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben und gemäß der Höhe Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Die Auswechslung des Zahnriemens müssen Sie auf jeden Fall bezahlen, da der Auftrag zwar im Zusammenhang mit der Reparatur erfolgte, aber von keiner Seite als von dieser bedingt behauptet wurde.

Bezüglich der Wasserpumpe ist es schwieriger. War die alte Wasserpumpe tatsächlich defekt, müssen Sie die Auswechslung der Wasserpumpe ebenfalls bezahlen. Wenn die Wasserpumpe nicht defekt war, sollten Sie den entsprechenden Teil der Rechnung zurückweisen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt

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