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Erfolglose Autoreparatur


14.08.2007 15:00 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Ich habe einen Gebrauchtwagen von meiner Schwester übernommen. Vor Übernahme sollte ich auf ihre Kosten noch eine Wartung durchführen lassen. Diese habe ich bei einer naheliegenden Werkstatt durchführen lassen.
Nach einigen Monaten ist der Motor nur noch auf drei Zylindern gelaufen. Er wurde von einer Bekannten so viele Kilometer gefahren, das ein Motorschaden daraus entstand. Dieser wurde auf meinen Auftrag hin von der gleichen Werkstatt behoben (es wurde die Zylinderkopfdichtung und ein schadhaftes Ventil ausgetauscht - Kosten ca. 1500 EUR) Vor der Reparatur hatte ich mit dem Meister erörtert, ob sich eine Reparatur lohnt - der Meister meinte, der Motor könnte nach der Reparatur locker weitere 50 000 km fahren (Termin Dez. 2006)
Da ich wenig fahre, habe ich erst im Sommer auf einer Wochenendfahrt mit über 100 km festgestellt, dass der Motor viel Öl verliert! Nachdem ich mehrfach Öl nachfüllen mußte und einmal wg. defekter Zündkerze liegengeblieben bin (als Folge der hohen Ölkonzentration Zylinderkopf), brachte ich das Auto wieder in die gleiche Werkstatt.
Nach weiterer Diagnose der o.a. Werkstatt ist nun genau der Zylinder schadhaft, bei dem das Ventil ausgetauscht wurde.
Lt. Meister war bei der damaligen Kompressionsmessung nicht ersichtlich, dass der Motor einen größeren Schaden hat, nun aber ist die Reparatur zu teuer, so dass am besten ein Austauschmotor besorgt wird.
Ich kann der Werkstatt nicht nachweisen, dass die Reparatur unsachgemäß durchgeführt wurde, aber lt. Meister ist der jetzige Zustand immer noch ein Folgeschaden der ursprünglichen Fahrt auf 3 Zylindern, er wurde damit entgegen seiner Angabe nicht vollständig behoben.
Kann ich bei der KFZ-Werkstatt Ansprüche auf Schadensersatz geltend machen? Oder auf Nachbesserung der Reparatur?
Es wäre billiger gewesen, gleich einen Austauschmotor zu besorgen, aber der KFZ-Meister hat mir damals zur Reparatur geraten (aus offensichtlicher Unwissenheit über das Ausmaß des Schadens)

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Ein Anspruch auf Nachbesserung (die aber offenbar keinen Sinn mehr macht und ggf. nach § 635 Abs. 3 BGB verweigert werden könnte) oder auf Schadenersatz würden zunächst einmal ein mangelhaftes Werk, also eine unfachmännische Reparatur, voraussetzen. Ihren Angaben zufolge können Sie einen derartigen Nachweis jedoch nicht führen – leider tragen Sie aber die Darlegungs- und Beweislast im Hinblick auf den Mangel. Ob er aber vorliegt, wird im Prozess nur ein Sachverständiger klären können. Sollte die Werkstatt aber bei der Reparatur korrekt vorgegangen sein, werden Ansprüche ausscheiden. Die Kernfrage ist daher, ob die Werkstatt bei der Reparatur das Schadensausmaß ausreichend untersucht oder vorschnell mit den Arbeiten begonnen hat.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt
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