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Erbverzichtserklärung im Grundbuch ungültig durch Testament?

| 24.09.2010 15:45 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
1990 unterschrieb ich eine Erbverzichtserkärung, die im Grundbuch
eingetragen ist. Der Anlass war ein Kredit, den ich von meinem Vater 10 Jahre zuvor erhalten habe, und den ich bis 1990 nicht zurueckzahen konnte. Bis Ende 1997 habe ich dann gut die Haelfte des Kredites an meinen Vater zurueckgezaht. Dieser verstarb ein halbes Jahr spaeter. Unsere Mutter, die dieses Jahr im Mai verstarb, machte von Ihrem Recht, als Laengstlebende anderweitig unbeschraenkt letztwillig verfügen zu können Gebrauch und setzte meinen Bruder und mich als gleichberechtigte Erben ein.
In Bezug auf das Elternhaus sind wir beide mitlerweile im Grundbuch als gleichberechtigte Erben eingetragen.
Der Grundbucheintrag von 1990 wurde nie getilgt.
Frage: In welchem Verhaeltnis stehen die beiden gegensaetzlichen Grundbucheinträge bei einem Rechtsstreit zwischen meinem Bruder und mir ?
Mit freundlichen Gruessen

Sehr geehrter Fragesteller:

gerne beantworte ich Ihre Frage ich auf Grund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Warum der Erbverzicht im Grundbuch damals eingetragen wurde, ist mir so nicht nachvollziehbar.

Aber ganz unabhängig davon müsste er nunmehr – auf Ihren Antrag hin - gelöscht werden, weil er durch das Testament "überholt" wurde.

Ihre Mutter hätte Sie aufgrund des Erbverzichts in ihrem Testament "leer" ausgehen lassen können. In dem Moment, wo Ihr Erbe/Pflichtteil Ihren Pflichtteilsanspruch erreicht oder überstiegen hätte, wäre der Erbverzicht unbeachtlich geworden.

So ist es hier.

In einen etwaigen Rechtsstreit mit Ihrem Bruder hätten Sie daher nichts zu befürchten.

Einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich Ihnen gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben.

Sofern Sie weitere Hilfestellung benötigen, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 26.09.2010 | 12:37

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