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Erbverzicht oder Annahme?

05.05.2009 20:21 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehre Damen und Herren,

mein Onkel, mütterlicher Seits, ist Ende Nov 08 gestorben. Seine Frau und seine Kinder haben das Erbe am Nachlassgericht ausgeschlagen, da, lt. Vermutungen zu Folge "nichts zu holen war". Nun hat seine Schwester (meine Mutter) ein Schreiben bekommen und ebenfalls ausgeschlagen. Meine Geschwister ebenfalls. Ich würde natürlich gerne vorher wissen ob die vorhandenen Schulden, dem Vermögen meines Onkels übersteigen. Der Staat hat doch eine gewisse Führsorgepflicht gegenüber seinen Bürgern. Läßt dieser einen wirklich ins Messer laufen in dem man arglistig Schulden verschweigt? Ich bin alleinerziehnde Mama einer fünf jährigen Tochter. Mein Onkel war immer sehr vermögend. Allerdings wird es sicherlich Gründe geben, dass alle ausschlagen. Was würden Sie mir raten? Wie kann ich herausfinden, ob Erbmasse vorhanden ist, oder ob tatsächlich nur Schulden zu erben sind. Meine Frist läuft in drei Wochen ab. bis dahin muß ich das Erbe entweder persönlich ausgeschlagen haben, oder ich erbe. Ich bitte dahr um baldige Antwort.

Herzlichen Dank
M. K.
05.05.2009 | 21:03

Antwort

von


(561)
Mädewalder Weg 34
12621 Berlin
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Sehr geehrte Fragestellerin,

wenn Sie sich nicht sicher sind, ob das Erbe überschuldet ist, haben Sie als Erbe mehrere Möglichkeiten die Haftung der Verbindlichkeiten des Erblassers auf den Nachlass zu beschränken.

Um einen ersten Überblick über Verbindlichkeiten des Nachlasses zu erhalten können zunächst ein Aufgebotsverfahren durchführen lassen. Dabei müssen alle Gläubiger Ihre Forderungen am Nachlass anmelden.

Ist nicht ersichtlich, ob der Nachlass zur Befriedigung der Gläubiger ausreicht können Sie beim Nachlassgericht einen Antrag auf Nachlassverwaltung stellen. Der Nachlassverwalter nimmt den Nachlass zunächst in Besitz und befriedigt daraus die Gläubiger.

Ist bereits vom Erben zu erkennen, dass der Nachlass nicht ausreicht muss der Erbe ein Nachlassinsolvenzverfahren einleiten.

Die Haftungsbeschränkung ist jedoch nur dann möglich, wenn der Erbe nicht bereits den Gläubigern gegenüber unbeschränkt haftet.

Um formale Fehler zu vermeiden rate ich dringend dazu einen Rechtsanwalt mit einer ausführlichen Beratung vor Ablauf der Ausschlagungsfrist hinsichtlich der Prüfung der für Sie besten Strategie zu beauftragen. Gerade im Erbfall lassen sich alle Eventualitäten in einer Erstberatung nicht abschließend klären.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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