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Erbverzicht bei Heirat

16.02.2016 21:58 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


15:56
Mein Status: geschieden und eine Tochter. In der gesetzlichen Erbfolge würde sie m. W. Alleinerbe sein.
Wenn ich nochmal heirate, würde ich für etwa die Hälfte meines Vermögens (soll an meine Tochter gehen) von meiner zukünftigen Frau einen Erbverzicht unterschreiben lassen. Setzt der dann tatsächlich ihre vorrangige-Erbberechtigung vor meiner Tochter außer Kraft? Müsste ich in meinem Testament dann meinerTochter ein Vermächtnis über die andere Hälfte einräumen?
16.02.2016 | 22:41

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie nochmal heiraten und danach versterben, würden nach der gesetzlichen Erbfolge Ihre neue Frau und Ihre Tochter je zur Hälfte erben (wenn Sie mit Ihrer Frau im gesetzlichen Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben oder Gütertrennung vereinbart haben, im – seltenen – Fall der Gütergemeinschaft würde Ihre Frau lediglich ein Viertel, Ihre Tochter drei Viertel erben).

Wenn Ihre neue Frau (in notariell beurkundeter Form) teilweise oder ganz auf das Erbe verzichtet, würde Ihre Tochter ohne weiteres Erbin des restlichen Nachlasses bzw. Alleinerbin. Eines Testaments oder Vermächtnisses bedürfte es dazu nicht.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 19.02.2016 | 10:08

Verstehe ich Sie richtig, dass in dem von Ihnen geschilderten Fall nicht einmal ein Testament notwendig wäre, wenn niemand anders als die beiden Genannten erben sollen.
Andernfalls, kann ich in einem Testament eine Erbaufteilung verfügen? Also z.B. Frau 40%, Tochter 60%. Da ich meine jetzige Lebensgefährtin noch nicht sher lnage kenne, wäre eine Aufteilung 50/50 nicht gerechtfertigt.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19.02.2016 | 15:56

Sehr geehrter Fragesteller,

1. ja, Sie verstehen mich richtig.

2. Testamentarisch können Sie die Erbanteile abweichend von der gesetzlichen Erbfolge verfügen, also z. B. 60 % für Ihre Tochter und 40 % für Ihre Frau.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

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