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Erbvertrag, Vermachtnis in Erbvertrag, verzichtung auf erbe- und pflichtteil

| 04.03.2015 19:30 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


21:48

Zusammenfassung: Erbvertrag

Sehr geehrte Damen und herren.
Schilderung des Erbfalles:

Ein bindender Erbvertrag aus 1982 mit keinerlei rucktrittsrecht der Erblassers, geschlossen zwischen Vater Mutter Sohn und Tochter.

Vater verstirbt 1983

Mutter Erbt alles vom Vater

In diesen Erbvertrag ist die Tochter, oder ersatzweise beim vorversterbens der Tochter deren eheliche abkommlinge als alleinigen Erbe eingesetzt.

Der letztuberlebende des Erblassers ortnet folgende vermachtnisse beziehungsweise Vorausvermachtnisse an.:

1.Beim Tode des Letztversterbenden vorhandene bewegliche Vermogen erhalten beide Kinder zu gleichen Teile, ersatzweise im Falle des Vorversterbens eines Vermachtnisnehmers seine ehelichen Abkommlingen zu gleichen Teilen.

2. Die Tochter ist verpflichtet den Sohn einen Herausgabebetrag von 46000 euro zu zahlen, fallig und zahlbar binnen sechs Monatie nach dem Tode des letzten der Eltern.

Der Sohn verzichtet fur sich und seine Abkommlinge auf sein gesetzliches Erb und Pflichtteil . Der Verzicht erfolgt in Hinblick auf das Geldvermachtnis zu seinen Gunsten, zahlbar nach dem Tode der Eltern.

Die Tochter (Alleinerbe) verstirbt vor den Erbfall und hinterlasst eine Tochter.

Der letzte Erblasser verstirbt in 2014.
Sie hinterlies eine Immobilien, mit einen kleine Hypothek.
Weiterhin hinterlies Sie ein Handgeschriebens Testament von 2008, worin Sie den Sohn als Alleinerbe eingesetzt hat.

Meine Fragen:
1. Laut Erbvertrag ist jetzt als Alleiniger Erbe die Enkelin (Tochter der Tochter) eingesetz.
Kann das Vermachtnis ubertragen werden auf die Enkelin (alleinerbe) oder ist dadurch den Erbvertrag nicht mehr Rechtskraftig und tritt die normale Erbefolge wieder ein..?

2. Wenn das Vermachtnis ubertragen wird auf die Enkelin (30 Jahre kein Kontakt)
und Sie wird den Zahlungstermin (6 Monate nach dem Tode des letzten der Eltern) nicht einhalten, wass passiert den?

3. Wenn Sie das Erbe ausschlagt wer tritt dann als Erbe an.

4. Wann tritt das handgeschriebene Testament des Letzt gestorbene Erblassers in Kraft.?

5. Bin ich richtig in der Anname dass, wenn alles normal verlauft, dass die Enkelin den Sohn den geldbetrag binnen 6 Monate auszahlen muss, Sie danach das Haus und den hyporheek erbt ?

Ich hore gerne von Ihnen.

04.03.2015 | 19:53

Antwort

von


(405)
Otto-von-Guericke-Str. 53
39104 Magdeburg
Tel: 0391-6223910
Web: http://kanzleifamilienrechtmagdeburg.simplesite.com
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:

1) Da die Enkelin an die Stelle der Tochter tritt, ist diese nunmehr mit dem erbvertraglichen Vermächtnis beschwert und muss dieses erfüllen.

2) Sie haben Anspruch auf Erfüllung des Vermächtnisses. Dies kann nach Ablauf der Frist im Wege der Zivilklage durchgesetzt werden.

3)Mangels anderweitiger erbvertraglicher Bestimmung würde im Falle der Ausschlagung die gesetzliche Erbfolge eintreten.

4) Der Erbvertrag hat Bindungswirkung erlangt. Somit ist später errichtete Testament der Mutter wirkungslos.

5) Ihre Annahme ist richtig.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Tobias Rösemeier
Fachanwalt für Familienrecht

Nachfrage vom Fragesteller 04.03.2015 | 21:06

Vielleicht habe ich es nicht gut verstanden, aber wenn die Enkelin der Sohn nicht ausbezahlt, dann kan Sie ihr Erbe nicht antreten und wenn Sie das Erbe ausschlagt, erbt der Sohn alles, oder hat Sie dan noch Recht auf das Pflichtteil Ihrer Mutter?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.03.2015 | 21:48

Die Enkelin wird in jedem Fall Erbin, es sei denn Sie schlägt es aus.

Die Erbenstellung ist nicht an die Erfüllung des Vermächtnisses geknüpft, sondern die Erbin ist verpflichtet, das Vermächtnis zu erfüllen.

Es handelt sich bei dem Vermächtnis um eine durchsetzbaren Anspruch.

Wenn die Enkelin das Erbe ausschlägt, verbleibt Ihr der Pflichtteil. Dieser besteht in 25% des Gesamtnachlasses.


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