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Erbteilsübertragung

10.10.2008 09:52 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Rechtsanwälte,

wir sind 4 gesetzliche Erben (Erbengemeinschaft)
Ein Miterbe hat seinen Erbteil an einen Miterben übertragen ohne die beiden anderen Miterben darüber zu informieren.
Meine Frage hierzu: Haben die beiden Miterben in diesem Fall auch ein gesetzliches Vorkaufsrecht? Wenn ja, kann dieser notariell beglaubigte Vertrag widerrufen werden, damit auch die beiden Miterben ihr gesetzliches Vorkaufsrech ausüben können. Übertragung hat am 18.09.2008 stattgefunden.

Mit freundlichem Gruß

Ihre Ratsuchende

Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,

Aufgrund Ihrer Informationen beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zunächst möchte ich Sie aber darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich eine erste rechtliche Orientierung bieten soll. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Sachverhaltsangaben kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen und somit zu einem anderen Ergebnis führen.

Verkauft ein Miterbe seinen Nachlassanteil an einen Dritten, so sind die übrigen Miterben gemäß § 2034 I BGB zum Vorkauf berechtigt. Kein Vorkaufsrecht entsteht nach der Rechtsprechung des BGH jedoch, wenn ein Miterbe seinen Anteil an einen anderen Miterben verkauft.
Der Miterbe ist nicht als Dritter im Sinne von § 2034 I BGB anzusehen. Durch das Vorkaufsrecht sollen die Miterben nur vor dem Eindringen unerwünschter Miterben geschützt werden. Ein Miterbe befindet sich jedoch bereits in der Erbengemeinschaft, so dass das Institut des Vorkaufsrechts hier zum Schutz nicht notwendig ist.

Die Frist zur Ausübung des Vorkaufsrechts beträgt nach § 2034 II BGB zwei Monate.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen

Kerstin Götten
(Rechtsanwältin)

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