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Erbteilschenkung

20.07.2010 11:46 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Sehr geehrte Damen und Herren, noch zu DDR-Zeiten verstarb ein entfernter Verwandter, dessen Nachlass offensichtlich im Wesentlichen in einer sanierungsbedürftigen alten Villa bestand, die letztlich ich übernahm. Wegen des nicht überschaubaren finanziellen Risikos schlugen mehrere gesetzliche Erben ihr Erbe aus. Die übrig gebliebene Erbengemeinschaft löste sich auf, indem vorhandene Wertgegenstände aufgeteilt wurden. Danach übertrug mir ein Miterbe seinen Erbteil mit einem notariell beglaubigten Schenkungsvertrag. Die übrigen Miterben schlossen mit mir einen Auseinandersetzungsvertrag bezüglich des Hauses, das in meinen Alleinbesitz überging. Einen Ausgleich zahlte ich nicht, da die schon von mir bezahlten Instandsetzungsarbeiten den Einheits- wie Verkehrswert bei weitem übertrafen.
Nach der Wende tauchte bei einer westdeutschen Bank eine größere Geldsumme auf. Der eine Miterbe schickte der Bank den damaligen Erbschein und einen Widerruf seiner Erbeilschenkung (Es liegt jedoch weder eine finanzielle Notlage, noch ein Fehlverhalten meinerseits vor). Einer Auszahlung widersprach wiederum ich, da ich dem Widerruf der Schenkung nicht zustimmen kann, denn dann wären Ansprüche an dem Haus entstanden. Ich war jedoch bereit, das Geld einvernehmlich aufzuteilen, dann aber unter der Berücksichtigung aller gesetzlichen Erben, da niemand etwas von dem Geld ahnte. Eine Einigung kam jedoch nicht zu Stande, da der eine Miterbe Anspruch auf seinen vollen Erbteil erhebt.
Welche Möglichkeiten bestehen jetzt noch, damit die Auszahlung erfolgen kann? Vielen Dank für Ihre Auskunft

Sehr geehrter Fragesteller:

gerne beantworte ich Ihre Frage ich auf Grund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Sofern ein Erbschein vorliegt, der nicht der tatsächlichen Rechtslage entspricht, könnten Sie beim Nachlassgericht die Einziehung beantragen und einen neunen – geänderten – Erschein beantragen, der nur noch Sie als Erben ausweist.

Sofern das Gericht Sie darauf verweist, das die – spätere – Übertragung den vorher ausgestellten Erbschein nicht unrichtig macht, müssten Sie der Bank den Schenkungsvertrag vorlegen. Dann wäre nur noch Sie Erbberichtigter und die Bank müsste an Sie auszahlen.

Zuletzt könnten Sie auch Ihren Miterben verklagen auf Feststellung, dass ein Erbrecht nicht – mehr – besteht und mit diesem Urteil von der Bank die Auszahlung verlangen.

Am Ende könnten Sie dann als alleiniger Erbe den Betrag auf freiwilliger Basis (denn Erbe sind ja nur Sie) gleichmäßig aufteilen, quasi verschenken an die übrigen Miterben.

Sollten Sie nicht wirklich weiter kommen, kann ich Ihnen nur raten, den gesamten Vorgang durch einen Rechtsanwalt Ihrer Wahl prüfen lassen. Selbstverständlich stehe ich Ihnen dazu zur Verfügung, wobei die von Ihnen hier gezahlte Erstberatungsgebühr angerechnet würde.

Zumindest einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage hoffe ich Ihnen gegeben und Ihnen damit weitergeholfen zu haben.


Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

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