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Erbteil aus der Erbengemeinschaft herauslösen

| 23.03.2021 20:41 |
Preis: 55,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


22:18

Sehr geehrte Damen und Herren RA,
ich habe folgende Frage:
Wie kann in einem einfachsten verfahren ein Erbteil aus einer "Erbengemeinschaft" herausgelöst und einer einzelnen Person zugeordnet werden.

Zum Sachverhalt:
Mein Vater ist verstorben und es gibt kein Testament. Es gilt somit die klassische Erbfolge. Erben Sind die Ehefrau und 4 Kinder. Alle haben die Erbschaft angenommen. Weiteres ist noch nicht passiert. Nun soll ein Grundstück aus der Erbmasse auf ein einzelnes Kind übergehen. Im Grundbuch standen nur der Verstorbene und die Ehefrau.
Kann das Grundstück einfach überschrieben werden und wird das durch Grundbucheintrag rechtskräftig oder müssen die Miterben hier zustimmen.

Vielen Dank im Vorraus

23.03.2021 | 21:11

Antwort

von


(1217)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
Web: http://www.ra-raab.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Eigentümer des Grundstücks sind der Erblasser (Vater) und seine Ehefrau, vermutlich je zu 1/2. Damit fällt nach dem Tod des Vater nicht das gesamte Grundstück in den Nachlaß, sondern nur die Hälfte.

Mit dem Tod des Vaters geht der gesamte Nachlaß, also auch die Hälfte des Grundstücks, auf die Erben über. Die Ehefrau erbt zu 1/2 und die Kinder insgesamt ebenfalls zu 1/2. Dies nur am Rande.

Kraft Gesetzes werden die Erben Eigentümer jenes hälftigen Hausgrundstücks, das im Eigentum des Vaters stand. Mit dem Todesfall entsteht also eine Erbengemeinschaft, bestehend aus der Ehefrau und den Kindern.


2.

Wenn das Grundstück auf einen Erben zum Alleineigentum überschrieben werden soll, müssen alle Erben zustimmen.

Würde ein Erbe bei der Eigentumsüberschreibung übergangen, könnte er Rückabwicklung verlangen.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 23.03.2021 | 21:31

Sehr geehrter Herr RA Raab,

vielen Dank für die schnelle Antwort.
In welcher Form müssten die Miterben Ihre Zustimmung erklären? Reicht hier eine einfach schriftliche Erklärung oder muss / sollte dies über einen Notariellen oder Anwaltlichen Vertrag geschehen?

Vielen Dank!

Mit besten Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.03.2021 | 22:18

Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Nachfrage nehme ich wie folgt Stellung:


Die Übertragung des Grundstücks bedarf der notariellen Beurkundung. Das ergibt sich aus § 311b BGB.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 25.03.2021 | 11:01

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