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Erbteil

| 17.09.2010 18:28 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


07:48

Meine Mutter und ich (einzige Tochter) bilden eine Erbengemeinschaft meines vor 14 Jahren verstorbenen Vaters. Ich habe meine Mutter , die den Kontakt zu mir vor ca. 10 Jahren abgebrochen hat, nun angeschrieben und um Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft gebeten. Sie ist inzwischen dabei, das gesamte Barvermögen mit diversen "Herren" auszugeben. Ich möchte meinen Anteil von ca. 12.000 € nun haben, damit ich ihn für die späteren Kosten der Beerdigung meiner Mutter, oder Unterbringung in einem Pflegeheim habe. Wenn sie sich weigert, mir den mir zustehenden Anteil auszuzahlen, was kann ich tun? Kann ich mich an das Nachlaßgericht wenden zur Eintreibung des Geldes. Oder pfänden? Ich möchte die Kosten so gering wie möglich halten, da das Erbteil ja schon nicht hoch ist.Eine gerichtliche Auseinandersetzung ist ja bestimmt sehr teuer und ich muss doch irgendwie auch so zu meinem Recht kommen. Es kann doch nicht sein, dass sie einfach das gesamte Erbe für sich behält und ich keine Handhabe dagegen habe. Irgendwann hat sie alles ausgegeben und ich kann dann die Kosten tragen. Gibt es eine Stelle, die für mich das Erbteil einfordern kann, wo meine Mutter zahlen muss? Ich habe die Finanzamtsmeldung mit den Summen vorliegen und auch die Beerdigungskosten.

17.09.2010 | 18:48

Antwort

von


(745)
Wrangelstrasse 16
24105 Kiel
Tel: 0431-895990
Web: http://www.kanzlei-steidel.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich anhand Ihrer Sachverhaltsschilderung wie folgt beantworten:

Zur Zeit besteht nun einmal zwischen Ihnen und Ihrer Mutter noch eine ungeteilte Erbengemeinschaft, da eine Einigung über die Auseinandersetzung offenbar noch nicht erzielt wurde.

Eine "Stelle", die Ihnen bei der Einforderung des Geldes kostenfrei hilft gibt es leider nicht. Ebensowenig kann Ihnen hier das Nachlassgericht weiterhelfen.

Ich empfehle Ihnen, wie folgt vorzugehen:

Fordern Sie Ihre Mutter schriftlich auf, die Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft zu betreiben und den Nachlass in der von Ihnen zu beschreibenden Weise ( Aktiva, Passiva, Quote, Forderung ) aufzuteilen. Setzen Sie dabei eine Frist ( 1 Woche reicht, wenn der Nachlass klar ist ).

Sollte dies nicht zur Auszahlung reichen, sollten Sie anwaltiche Hilfe in Anspruch nehmen. Da sich ihre Mutter dann in Verzug befindet, wird sie auch die Kosten der anwaltichen Tätigkeit zu tragen haben.

Sollte auch aussergerichtlich mit anwaltlicher Hilfe keine Lösung möglich sein, bleibt Ihnen nur die Klage. Die Kosten des Rechtsstreits trägt dabei am Ende der Verlierer. Wenn Sie nicht über ausreichende Mittel verfügen, können Sie für die gerichtlichen Gebühren Prozesskostenhilfe beantragen.

Wenn sich ein für Sie günstiges Urteil ergibt, kann ein Arrest ( zur Sicherung Ihres Anspruchs in der Zwangsvollstreckung, §§ 920 ff. ZPO ) erwirkt werden.

Sollten Sie den ersten Weg ( schriftliche Aufforderung ) schon erledigt haben, sollten Sie schnellstens anwaltiche Hilfe in Anspruch nehmen. Soweit bei Ihrer Mutter "etwas zu holen" ist, wird Sie die Kosten am Ende zu tragen haben.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben und stehe Ihnen für das wetere Verfahren gern zur Verfügung.


Rechtsanwalt Sascha Steidel
Fachanwalt für Familienrecht

Rückfrage vom Fragesteller 17.09.2010 | 18:59

Ich habe gehört, ich könnte meinen Anteil beim Nachlassgericht verkaufen, erhielte dort mein Geld und das Nachlassgericht würde dies bei meiner Mutter zurückfordern. Ist das richtig?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18.09.2010 | 07:48

Eine solche Einrichtung des Nachlassgerichts gibt es leider nicht.
Der Verkauf eines nachlassanteils ist durchaus zulässig. Einen Käufer müssten siecallerdings selbst finden.

Bewertung des Fragestellers 17.09.2010 | 18:55

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Meine Frage wurde kompetent beantwortet. Ich weiss genau, wie ich mich jetzt verhalten soll und was meine nächsten Schritte sein werden.

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 17.09.2010
4,6/5,0

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ANTWORT VON

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