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Erbteil, Pflichteil


| 09.12.2007 14:36 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Guido Matthes



Mein Vater verstarb im April 2005 er hinterließ meiner Mutter ein schuldenfreies Haus und ein Barvermögen von heute ca. 90.000 Euro. In seinem Testament verfügte er als Erben in der Folge den längst lebenden mit Wohnrecht auf Lebenszeit dann mich als einziges Kind meiner Eltern und dann den evtl. Enkeln. Wir haben zwei Kinder von heute 22 u.24 Jahren.Mein Mann ist plötzlich dauerhaft schwer erkrankt, und ist Erwebsunfähig. Wir Wohnen zur Miete und müssen noch Ratenzahlung für ein Auto leisten. Wegen der Erkrankung meines Mannes musste ich meinen 400 € Job aufgeben. Da wir bisher keine finanzielle Probleme kannten war auch die Fragen nacht dem Erb- oder Pflichteil nicht gegeben. Unsere Rücklagen sind nun nahezu aufgebraucht und wir geraten immer mehr in finanzielle Schieflage. Meine Mutter ist nach dem Tode meines Vaters sehr schwierig geworden insbesondere in Geldfragen.Unsere Situation, auch die finanzielle ist meiner Mutter hinreichend bekannt.Ihre Antwort ist: jetzt müsst ihr sehen wie ihr zurecht kommt Papa und ich mussten uns auch mit dem begnügen was da war. Auf Grund der neuen Situation redet meine Mutter immer häufiger davon das Haus zu verkaufen ob wohl sie weißt das dass Haus einmal unser Altersruhesitz werden sollte, heute mehr denn je.
Hierzu meine Fragen:Steht mir ein Erbteil zu bevor meine Mutter stirbt? Darf meine Mutter das Haus so ohne weiteres verkaufen? Würden hieraus rechtliche Probleme auf uns zukommen?

Bitte um Antwort Mfg. E. K.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Sie können in dieser Situation tatsächlich Ihren Pflichtteil aus dem ersten Erbfall des Vaters fordern, da Sie durch die Testamentsgestaltung für diesen Erbfall enterbt wurden. Häufig führt die Forderung nach dem Pflichtteil in dieser Situation aber zu Nachteilen für den zweiten Erbfall, wenn der Pflichtteil gegen den Willen des Längerlebenden bzw. des Erblassers gefordert wird. In diesem Fall droht eine Enterbung auch für den zweiten Erbfall, so dass Sie beim Tod der Mutter ebenfalls auf den Pflichtteil beschränkt wären; dies ist in der Regel wirtschaftlich nachteilig.

Wenn Ihre Mutter Alleineigentümerin des Hausgrundstückes geworden ist, darf Sie dieses ohne Ihre Zustimmung verkaufen, sofern nicht durch das Testament Ihres Vaters der Verkauf beschränkt wurde.

Im Einzelnen müßte das Testament des Vaters eingesehen werden, um die Sache abschliessend beurteilen zu können. Ich hoffe, aber Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 09.12.2007 | 17:56

Zunächst herzlichen Dank für die schnelle Antwort.
Das Testament meines Vaters habe ich nur einmal kurz nach seinem Tod eher nur flüchtig gelesen dh. Details sind mir nicht bekannt. Ich weis nur das dass Testament mitte der 70ziger Jahre bei einem Notar erstellt wurde,zwei handgeschriebene
Din a4 Seiten, und immer im Safe meines Elternhaus aufbewart wurde. Müsste meine Mutter mir das Testament zur Einsichtnahme aushändigen ?

Mfg. E.K.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.12.2007 | 22:10

Gem. § 2264 BGB ist derjenige berechtigt, ein eröffnetes Testament einzusehen sowie eine Abschrift zu fordern, der ein berechtigtes Interesse gegenüber dem Nachlassgericht glaubhaft macht.

Ein berechtigtes Interesse kann im Hinblick auf den Verkauf des Hauses sicherlich begründet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers |


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