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Erbstreit zwischen meine Schwester u. mir


26.03.2006 10:40 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Sehr geehrte Damen und Herren, 26.03.2006
Meine Oma und meine Mutter starben 1998. Mein Cousin meine Schwester und ich wir erbten dann ein Haus mit einen Restaurant. Da mein Cousin eine Grundschuld auf das Haus auf nehmen wollte. Nahm ich mir einen Anwalt der Riet mir ich solle dies nicht tun sondern wir machten dann einen Vorschlag entweder das Haus aufteilen oder mich ausbezahlen zu lassen.
Da mein Cousin und meine Schwester wie Geschwister auf gewachsen sind obwohl ich im selben Haus mit Ihnen wohnte. Haben Sie sich entschlossen mich auszubezahlen.
Das mehr recht wie schlecht geklappt. Denn meine Schwester hielt keine einzige Frist ein, sie hat alles hinausgezögert. Das mit dem Auszahlen hat dann geklappt bis auf eine Ausschüttung von 2003 und ein Darlehen wo ich meiner Mutter gegeben habe. Ich habe dann den Fehler gemacht und Ihr auch persönlich geschrieben setzte Ihr dann auch Fristen die Sie nie einhielt. Bis März 2005 hatte ich einen Anwalt. Er setzte Ihr auch ja Fristen wollte Sie auch verklagen aber da der Betrag war zu gering.

Ich würde also noch eine Ausschüttung so wie das Darlehen von meiner Mutter bekommen.

Zum Restaurant da steht noch ein Brauereidarlehen aus dies wird mit dem Getränktenausschank verrechnet. Dieses Brauereidarlehen zieht Sie immer an der letzten Ausschüttung von 2003 ab. Obwohl Sie es schriftlich hat, dass Sie dies nicht abziehen darf. Sie beharrt darauf, dass Sie im Recht ist. Mit dem Anteilskauf von mir hat Sie auch automatisch das Darlehen übernommen. Also bin ich der Meinung das Sie dies auf jedenfall nicht abziehen darf.

Da Miete u.s.w. auf ein gesondertes Konto überwiesen wird so möchte Sie dieses Konto auflösen obwohl mir noch diese Ausschüttung zusteht. Und falls es ganz aufgelöst wird bin ich der Meinung stehe mir auch ein Teil dieses Kontos zu nicht nur die Ausschüttung. Sie hat schon versucht dieses Konto zu lösen obwohl ich noch nicht unterschrieben habe. Sie will unbedingt das ich das unterschreibe obwohl ich noch Geld bekomme.

Meine Mutter hat auch ein Sparbuch bzw. ein Zertifikat auf meine Schwester zu Gunsten Dritter wurde es ausgestellt und gleichzeitig wurde ich als Begünstigter eingetragen. Dies rückt sie natürlich nicht mehr raus. Da Sie der Meinung ist Ihr gehört es alleine. Denn Sie hat meiner Mutter 5000,00 DM zu Weihnachten geschenkt. Da meine Mutter dieses Geld nicht wollte hat Sie es angelgt. Jetzt ist meine Schwester der Meinung dieses Geld bzw. dieses Zertifikat gehört Ihr alleine.

Ich habe meiner Mutter ca. 16000,00 DM als Darlehen gegeben. Habe davon 10000,00 DM erhalten hatte auch beweise dafür und habe es auch meiner Schwester gesagt. Ich ging zuerst von 10000,00 DM aus habe aber jetzt in meinen alten Unterlagen erst dieses Schriftstück entdeckt. Das ich Ihr mehr gegeben habe.

Da meine Schwester der Meinung ist ich würde Sie oder könnte Sie verklagen dies Sie sieht gelassen entgegen wie Sie mir schrieb.

Es handelt sich um einen Betrag in Höhe von ca.6700,00 Euro wie komme ich an mein Geld?
Meine Schwester verlangt von mir Beweise doch im Gegenzug erbringt Sie keine Beweise, das Sie das Geld geschenkt hat. So verhält es sich mit einem Darlehen wo Sie an mich und mein Cousin noch zuzahlen hätte. Aber davon möchte Sie nichts mehr wissen, Sie hat es mir nach meiner Mutters Tod erzählt doch Sie behart darauf , das Sie Ihr das Geld gestundet hat.


-- Einsatz geändert am 26.03.2006 17:53:02
Eingrenzung vom Fragesteller
26.03.2006 | 11:54

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Sehr geehrte Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welch eich auf Grundlage Ihrer Angaben gerne beantworte.

Vorab: Im Rahmen einer Onlineberatung lassen sich Ihnen nur die groben Lösungszüge mitteilen, da Ihre Fragestellungen wie auch der Sachverhalt nicht leicht –zutreffend- auszulegen sind. Aber im Einzelnen:

Wenn Ihre Mutter und Ihre Oma entweder zeitgleich oder –was aus Ihrem Bericht nicht hervorgeht- in der genannten Reihenfolge verstarben, wäre die gewillkürte Erbfolge auf Grundlage Ihres Berichts wie mitgeteilt: Also Cousin, Schwester und Sie.

Diese Miterbengemeinschaft haben Sie ja einvernehmlich aufgelöst. Es geht also nur noch um Restforderungen aus der ebenfalls nicht im Detail beschriebenen Auseinandersetzung oder Forderungen, welche gar nicht zum Erbe gehören.

Die von Ihnen erwähnte Darlehnsschuld der verstorbenen Mutter i.H.v. ca. 6.700,00 € (aus ursprünglich 16.000,00 €) richtet sich „an sich an den Nachlass“, also Sie und beiden Miterben (deren Erbquote Sie übrigens nicht erläutern). Sie orientiert sich demnach im Prinzip an der Höhe des Ihnen NICHT zustehenden Erbteils, da für den Rest Sie ja Darlehnsgeber und Erbe der Verbindlichkeit in einem sind, Sie mithin hieraus keine Ansprüche mehr herleiten können.

Nun bleibt Ihr Bericht auch hier etwas unklar. Denn Sie schildern zunächst die noch offene Ausschüttung aus 2003 und das offene Konto, beschränken Ihre eigentliche Frage dann aber auf den offenen Darlehnsbetrag. Ich beschränke meine Antwort deswegen zunächst hierauf, weise aber hinsichtlich einer Präzisierung der Fragestellung ausdrücklich auf die kostenlose Nachfragefunktion hin.

Wenn Sie tatsächlich Unterlagen hinsichtlich der 16.000,00, an die verstorbene Mutter als Darlehn gezahlten € auffanden, sehe ich eigentlich dem Grunde nach keine Probleme, diese dem Grunde nach auch einzufordern. Denn Sie haben ja nun ein gültiges Dokument. Falls Ihre Schwester sich weiterhin gegen die Auszahlung, die ich wie dargelegt dem Grunde –wegen Ihrer nicht einberechneten Erbquote aber offengebliebenen Höhe nicht dem Ausmaß nach – für berechtigt halte, müssten Sie tatsächlich erwägen, die Forderung klageweise geltend zu machen. Hierbei sollten Sie die offenen, aber nicht angefragten Punkte –also das noch offene Auseinandersetzungsguthaben, resp. die Frage des Brauereidarlehens- sinnvollerweise mit klären lassen. Denn obwohl ich die Auseinandersetzungsvereinbarung nicht kenne, dürfte Ihre Schwester mit dem von Ihnen zitiertem Standpunkt eher im Unrecht sein. Dies gilt evt. auch auf das nicht näher bezeichnete Sparbuch, welches nach Ihren Angaben auf die Schwester ausgestellt wurde, obwohl Sie Begünstigter sind (obschon mir das nicht ganz klar ist). Denn wenn die Schwester diese 5000,00 DM tatsächlich der Mutter schenkte und diese es auf Ihren Namen anlegte, hat der Betrag mit dem Erbfall nichts zu tun, sondern stünde Ihnen parallel hierzu zu.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort zunächst etwas weitergeholfen zu haben. Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zur Verfügung, gerade der zugrunde liegende Sachverhalt m.E. nicht ganz eindeutig auszulegen, und deswegen auch nicht vollständig rechtlich einzuordnen ist. Ansonsten würde ich Ihnen doch anraten, noch einmal einen Kollegen zu beauftragen, da Ihr Sachverhaltsbericht wohl noch etwas strukturiert werden sollte, um wenigstens Teile der Ihnen evt. noch zustehenden Forderungen durchzusetzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -


E-Mail: ra.schimpf@gmx.de
www.anwalt.de/rechtsanwalt_schimpf
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