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Erbschein als Nacherbe

| 15.06.2018 10:15 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler


Meine Brüder und ich sind seit ca. 40Jahren als Nacherben im Grundbuch eingetragen. Jetzt ist die befreite Vorerbin verstorben und wir wollen die Grundbuchänderung beantragen. Im Grundbuch steht: Die Nacherbfolge trifft ein mit dem Tode der Vorerbin.
Jetzt sollen wir einen Erbschein beantragen und es würde reichen wenn nur einer der Geschwister einen Erbschein beantragt.
Es geht nur um die Immobilie. Wozu brauchen wir einen Erbschein?

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Sie benötigen einen Erbschein, weil Sie den Nachweis Ihres Erbrechts gegenüber dem Grundbuchamt ausschließlich über ihn oder ein Europäisches Nachlasszeugnis erbringen können, was § 35 Abs. 1 S. 1 GBO regelt. Für eine Ausnahme nach § 35 Abs. 1 S. 2 GBO, also ein öffentliches Testament oder einen notariellen Erbvertrag, kann ich anhand Ihrer Angaben keine Anhaltspunkte erkennen. Somit werden Sie diese Formalität erfüllen müssen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Rückfrage vom Fragesteller 15.06.2018 | 12:09

Sehr geehrter Herr Böhler, es liegt ein ein eröffnetes Testament vor in dem wir namentlich als Nacherben genannt sind. Es wurde uns damals vom zuständigen Amtsgericht geschickt .

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 15.06.2018 | 12:26

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne wie folgt:

Hier ist zu prüfen, ob das Testament tatsächlich ein öffentliches Testament im Sinne von § 2232 BGB darstellt, es also vor dem Notar oder einer sonstigen öffentlichen Stelle errichtet worden ist oder das Nachlassgericht ein eigenhändiges Testament im Sinne von § 2247 BGB eröffnet hat. Wenn z.B. das eigenhändige Testament gerichtlich verwahrt worden ist, liegt kein öffentliches Testament vor. Eine abschließende Beurteilung ist erst möglich, wenn die Umstände der Testamentseröffnung bekannt sind.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 15.06.2018 | 12:32

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FRAGESTELLER 15.06.2018 4,2/5,0
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