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Erbschaftsteuer - eingetragene Grundschuld versteuern?


29.11.2006 15:28 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Vor 14 Jahren habe ich von meinen Eltern 50.000 DM als Grundschuld eintragen lassen. Hier handelte es sich aber um mein eigenes Geld, welches ich im Falle einer Scheidung sicherstellen wollte. Weiter beinhaltet diese Grundschuld, dass diese mit 8 % jährlich zu verzinsen sei. Nun ist der letzte Elternteil verstorben. Im Darlehensvertrag steht drin, dass das Darlehen zur Rückzahlung fällig wird nach dem Tod des letzten Elternteils. Im Fall des Todes der Darlehensgeber wird das Darlehen erlassen, incl. Zinsen. Wir hatten noch vor kurzem darüber gesprochen, die Grundschuld zu löschen, konnte aber nicht mehr gemacht werden. Der Freibetrag ist bereits ausgeschöpft. Muss ich jetzt mein eigenes Geld versteuern und wenn ja mit oder ohne Zinsen. Ich habe niemals Zinsen gezahlt.
Sehr geehrte Dame,
sehr geehrter Herr,

im Rahmen Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben Ihre Eltern mit Ihrem Geld Ihnen ein Darlehen ausbezahlt.
Nach dem Erbschaftsteuergesetz ist jede Bereicherung anzusetzen, wenn sie nicht ausdrücklich steuerfrei gestellt ist, § 10 ErbStG.
Bei der nunmehr fällig gewordenen Darlehensrückzahlung handelt es ich um eine Kapitalforderung iSv. § 12 BewG, also um ein Anspruch auf Geldzahlung. Diese Kapitalforderung ist mit dem Nennwert, also mit 50.000 EUR anzusetzen, wenn nicht besondere Umstände einen höheren oder geringeren Wert begründen. Besondere Umstände sind nicht erkennbar bzw. wurden von Ihnen nicht vorgetragen. Diese Geldzahlung war ausweislich jährlich zu verzinsen, so dass die Zinsen ähnlich bei einem Bankguthaben anteilig anzusetzen sind.
Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben.
Beste Grüsse

RA Hermes
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