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Erbschaftsstreit Grundsück

28.02.2016 15:28 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Zusammenfassung:

Wohnrecht in der Zwangsversteigerung

folgende Ausgangslage: Grundstück 719 Quadratmeter groß bebaut mit einem kleinem Holzhaus in dem ich wohne mit ca 70 Quadratmetern Wohnfläche.Ich bilde mit der verstorbenen Tochter meiner Frau eine Erbengemeinschaft. Die Tochter ist nicht meine Tochter und es gibt keine weiteren Miterben. Da es kein Testament gab hat jeder laut Erbschein die Hälfte der Immobilie geerbt. Da Grundstück ist nicht teilbar.Ich hatte vor dem Tod meiner Frau keine Besitzanteile an der Immobilie.Ich habe jedoch seit 15 Jahren ein Wohnrecht auf Lebenszeit das auch im Grundbuch eingetragen ist (beschränkte Dienstbarkeit)
Kann die Immobilie gegen meinen Willen verkauft oder versteigert werden ?
Kann die Miterbin eine fiktive Miete beanspruchen ?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Kann die Immobilie gegen meinen Willen verkauft
Nein
oder versteigert werden ?
je, aber Ihr Wohnrecht bleibt bestehen. D.h. Sie dürfen dort weiter wohnen. Der neue Eigentümer kann Ihnen auch nicht kündigen. M.a. W. ist die Zwangsversteigerung einer mit Wohnrecht belastenden Immobilie hoffnungslos. In solchen Fällen werden dem Berechtigten Ablöse für die Aufgabe seines Wohnrechts vorgeschlagen.

2. Kann die Miterbin eine fiktive Miete beanspruchen ?
Sie können u. U. ein Nutzungsentgelt (keine Miete) beanspruchen. Das bedarf aber einer genaueren Prüfung. Grundsätzlich gilt: alle Miteigentümer / Teilhaber können eine nach billigem Ermessen entsprechende Verwaltung und Benutzung verlangen, darunter die Zahlung einer Nutzungsentschädigung. Denn sie müssen auch die Ausgaben im Zusammenhang mit dem Objekt tragen. In der Praxis läuft es so ab, dass sich der Wohnrechtberechtigte zur Zahlung bestimmten Nebenkosten für das Objekt verpflichtet (Versicherung, Grundsteuer und verbrauchsabhängige Nebenkosten), dafür aber kein Nutzungsentgelt zahlt.




Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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