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Erbschaftssteuerrecht Freibetrag

| 09.05.2019 15:58 |
Preis: 69,00 € |

Internationales Recht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Erbschaftsteuer Spanien und Deutschland ohne Doppelbesteuerungsabkommen, nationale Anrechnung ausländischer Erbschaftsteuer

Habe von meiner Mutter eine Wohnung in Deutschland geerbt, Wert ca. 300000€.Mutter hat in der Wohnung gelebt und war deutsche Staatsangehörige Habe meine ständigen Wohnsitz in Spanien. Deutschen Pass. Kann ich den Freibetrag in Deutschland über 400000€ in Anspruch nehmen. Bin ich dann noch in Spanien zusätzlich erbschaftssteuerpflichtig?
09.05.2019 | 16:35

Antwort

von


(21)
Sander Wietfeld-Ring 7
33102 Paderborn
Tel: +49 5251 2020 900
Web: http://www.hoefer-legal.com
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Sehr geehrter Fragensteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gern wie folgt beantworten möchte:

Der Vorgang unterliegt hier in Deutschland der unbeschränkten Erbschaftsteuerpflicht, da ihre Mutter hier Ihren Wohnsitz hatte.

Hieraus folgt, dass für sie die normalen Freibeträge der Steuerklasse I gelten, hier die € 400.000 nach § 15 (1) ErbStG . Eine mögliche Kürzung nach § 15 (2) für beschränkte Erbschaftsteuerpflichtige entfällt. Der steuerliche Wert des Nachlasses ist nach den einschlägigen Vorschriften des Bewertungsgesetzes zu ermitteln.

Wenn der Freibetrag hier ausreicht und keine deutsche Erbschaftsteuer anfällt, ist die Prüfung der Anrechnung einer möglichen spanischen Erbaschsteuer nach § 21 ErbStG entbehrlich.

Ob in Spanien ebenfalls eine Erbschaftsteuer anfällt, hängt davon ab, ob dort auf die Person des Erben oder Erblassers abstellen. Meiner Kenntnis nach wird hier der Erbe steuerpflichtig, wenn er in Spanien seinen Wohnsitz oder dauernden Aufenthalt hat, auch bei vererbtem Auslandsvermögen (unbeschränkte Steuerpflicht nach Art. 5 span. ErbStG).

Es gibt kein Doppelbesteuerungsabkommen auf dem Gebiet der Erbschaftsteuer zwischen Deutschland und Spanien. Es ist daher im spanischen Erbschaftsteuerrecht noch zu prüfen, ob hier eine nationale Anrechnungsvorschrift für ausländische Erbschaftsteuer entsprechend dem deutschen § 21 ErbStG existiert, üblicherweise ist dies so. Dies ist noch mit einem spanischen Steuerberater abzustimmen, da hier sicher auch eine Steuererklärung nach spanischen Maßstäben und Bewertungen notwenig wird.

Ich hoffe, dass Ihre Fragen beantwortet sind. Ansonsten benutzen Sie bitte die Nachfrageoption.

Gern unterstütze ich Sie als Partner einer Steuerberatungsgesellschaft mBB bei der notwendigen auch Korrespondenz und Steuerdeklaration gegenüber dem deutschen Finanzamt oder anderen rechtlichen oder steuerlichen Themen in diesem Zusammenhang.

Mit freundlichen Grüßen

Nils Hoefer
Rechtsanwalt und Steuerberater


Rechtsanwalt Nils Hoefer

Bewertung des Fragestellers 20.05.2019 | 10:05

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"In Bezug auf Spanien war die Antwort unzureichend"
Stellungnahme vom Anwalt:
Sehr geehrter Fragensteller,
dies ist eine Plattform für deutsche Rechtsanwälte. Ich muss daher um Verständnis bitten, dass Beratungen im spanischen Erbschaftsteuerrecht hier nicht mit der gleichen Detailtiefe beantwortet werden können. Dies ist schon aus berufsrechtlichen Gründen eingeschränkt. Zumal es auf diesem Gebiet nur wenig bilaterale Abkommen gibt und mit Spanien eben nicht. Ich gehe davon aus, dass Sie in Spanien eine Erbschaftsteuererklärung abgeben müssen und die deutsche Steuer dann angerechnet wird. So ist zumindest der gängige Mechanismus in diesen Konstellationen.
MfG
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 20.05.2019
4,4/5,0

In Bezug auf Spanien war die Antwort unzureichend


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