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Erbschaftssteuer bei Immobilien- Ist es für uns ratsam, daß wir beide im Grundbuch eingetragen sind?


| 29.06.2006 18:20 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Sehr geehrte Damen u. Herren !
Meine Frau ist Besitzerin einer Immobilie. Gesamtwert heute ca.
300.000,- Euro.
Wir sind beide 70Jahre alt, haben eine erwachsene Tochter.
In der Regierung wird sehr viel diskutiert über eine Änderung
der Erbschaftsteuer.Wir haben ein Testament gemacht,in dem der
Längerlebende (in diesem Fall ich als ihr Mann), das gesamte
Vermögen erben soll.
Ist es für uns ratsam, daß wir beide im Grundbuch eingetragen
sind, auch in Bezug auf eine evtl.Senkung des Freibetrages von
derzeit 307.000,-Euro und dem Anspruch unserer Tochter, wenn
meine Frau vor mir sterben sollte?.
Mit freundlichen Grüßen
M.R.

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Guten Morgen,

sinnvoll ist sicherlich, daß Ihre Frau Ihnen bereits jetzt den hälftigen Miteigentumsanteil schenkweise überträgt. Damit sind Sie hinsichtlich der Freibeträge auf der sicheren Seite.

Sie sollten allerdings auch überlegen, ob es nicht Sinn macht, Ihrer Tochter bereits das Grundstück zu übertragen. Zu Ihrer Absicherung könnten dabei als Gegenleistung unentgeltliche Wohnrechte und ggf. Pflegeverpflichtungen vereinbart werden. Da diese Rechte grob mit dem sieben- bzw. achtfachen des Jahreswertes veranschlagt werden, hat diese Lösung den Vorteil, daß voraussichtlich auch bei Ihrer Tochter der Freibetrag von 205.000,- € nicht erreicht wird.

Hier kommt es aber entscheidend auf die genauen Wertverhältnisse an, so daß Sie eine derartige Lösung mit einem Anwalt oder Notar direkt vor Ort durchkalkulieren sollten.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 30.06.2006 | 14:10

Sehr geehrter Herr M.Weiß
Da wir Ihren Rat in die Tat umsetzen wollen können Sie mir
mitteilen, was die notarielle Beurkundung nach der neuen
Gebührenordnung ab Juli 2006 ungefähr kosten wird ?.
Besten Dank im voraus.
Mit freundlichen Grüßen
M.R.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 30.06.2006 | 14:21

Guten Tag,

die notariellen Kosten können Sie mit überschlägig 1.200,- € zzgl. MWSt kalkulieren. Hinzu kommen Nebenkosten (Eintragung ins Grundbuch etc.) von etwa 2 % des Übertragungswertes. Grunderwerbssteuer fällt nicht an.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß

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Wir werden in den nächsten Tagen Ihren Rat bei einem Notar
in Spandau umsetzen.
Mit freundlichen Grüße
M.R. "
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